Beim Stichwort Frankfurt kommen im Zebra-Lager automatisch Glücksgefühle hoch. Am 9. Mai 2005 schäumte nach dem 1:0-Sieg bei der Eintracht der Gerstensaft - oder besser:

MSV: Ahanfouf sieht Frankfurt als "gutes Omen"

tt
17. März 2006, 11:19 Uhr

Beim Stichwort Frankfurt kommen im Zebra-Lager automatisch Glücksgefühle hoch. Am 9. Mai 2005 schäumte nach dem 1:0-Sieg bei der Eintracht der Gerstensaft - oder besser:

Beim Stichwort Frankfurt kommen im Zebra-Lager automatisch Glücksgefühle hoch. Am 9. Mai 2005 schäumte nach dem 1:0-Sieg bei der Eintracht der Gerstensaft - oder besser: Die Pils-Liter klatschten nur so in diverse Aufstiegs-Gesichter. Jetzt, mehr als zehn Monate später, führt die Reise wieder in die Banken-Metropole. Gleicher Ort, andere Voraussetzungen. Es geht um den Klassenerhalt.
Aziz Ahanfouf, der beim letzten Auftritt am Main das "goldene Tor" markierte und ein sensationelles Spiel ablieferte, hofft auf eine Fortsetzung der Auswärts-Serie: "In den letzten zwei Jahren haben wir zwei Mal in Frankfurt gewonnen. Das ist doch ein gutes Omen."

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Ahanfouf weiß: "Wenn wir es nicht schaffen, auch auswärts zu punkten, dann können wir die Liga nicht halten." Erst ein einziger Sieg gelang in der Fremde - zum Rückrunden-Start beim VfB Stuttgart (1:0).
Der marokkanische Nationalspieler will deswegen mit seinen Team-Kollegen dringend etwas tun, um die schwache Bilanz aufzubessern. "Ein Sieg in Frankfurt, dann sieht die Sache für uns wieder gut aus." Beim Duell mit Hannover 96 blieb es am Ende bei Anerkennung für den Fight, doch der erforderliche Ertrag blieb aus. "Wir haben probiert, sind gerannt, haben gerackert, nur mussten wir ein Tor machen", blickt Ahanfouf zurück, "aber was soll's? Wir müssen jetzt den Mund abputzen und auswärts was reißen." Das Programm der kommenden Wochen scheint fast aussichtslos: In die Arena kommen Bayern, Schalke, Hamburg, Bremen. Alles Kracher. "Irgendwo", sagt Aziz Ahanfouf, "müssen wir eine Überraschung schaffen. Vielleicht haben wir dann im letzten Match gegen den FSV Mainz 05 ein Endspiel. Oder möglicherweise schon eine Woche vorher." Der "Knipser" will ein Horror-Szenario unbedingt vermeinden: "Die letzten Begegnungen dürfen keinen Freundschafts-Charakter haben, das wäre für uns ganz bitter."

Autor: tt

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