MSV: Ayguens Kampf, Lottner Frust

tt
13. März 2006, 16:57 Uhr

Die Personaldecke bei den Zebras erhält Woche für Woche neue Einschläge: Während Dirk Lottner einen Monat Frust schieben muss, kämpft Necat Ayguen für das Duell bei Eintracht Frankfurt.

"Ich bin im Training auf den Schuh von Aziz Ahanfouf getreten, habe mir dabei einen Faserriss zugezogen. Ich hoffe, Mitte der Woche wieder einsteigen zu können. Das Frankfurt-Spiel ist keineswegs abgeschrieben, ich will unbedingt dabei sein", kündigt der einstige Hachinger an.

Bei Dirk Lottner sieht die Sache schlimmer aus. Im Training wollte der Kreativ-Mann zum Kopfball hochsteigen, dabei zog er sich einen Muskelfaserriss zu. "Vier Wochen Pause", gibt Lottner das Frust-Zeitfenster an, "da willst du als Spieler im Abstiegskampf mithelfen und kannst es nicht. Echt ärgerlich." Das 0:0 gegen Hannover sah "Lotte" von draußen und stellte fest: "Die Truppe hat kämpferisch alles gegeben, natürlich merkte man, dass das spielerische Element fehlte. Wir wollten das Ding gewinnen, doch aufgrund der vielen Ausfälle musste man das Unentschieden akzeptieren." Die Ansprache des Präsidenten fiel laut Lottner auf fruchtbaren Boden: "Es ging um Einstimmen und den Zusammenhalt. Genau das hat die Mannschaft gegen Hannover widergespiegelt."

Autor: tt

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