MSV-Verteidiger Alex Meyer setzte gegen Hertha BSC in der wackeligen Endphase ein Zeichen.

MSV: Nachgefragt mit Alex Meyer

tt
27. Februar 2006, 12:35 Uhr

MSV-Verteidiger Alex Meyer setzte gegen Hertha BSC in der wackeligen Endphase ein Zeichen.

Der 22-Jährige raste mit Tempo auf einen Gegner an der Außenlinie, packte die Grätsche aus. "Das", sagt er, "musst du in so einer kritischen Phase tun, um zu zeigen, dass du noch da bist." RevierSport unterhielt sich mit dem Linksfuß.

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Alex Meyer, welchen Stellenwert messen Sie dem knappen Erfolg bei?
Das 2:1 war für uns unheimlich wichtig. Der 1. FC Köln ist jetzt schon fünf Punkte weg, es sieht fast so aus, als wenn sich damit eine Mannschaft aus dem Kampf um den Klassenerhalt verabschieden würde. Wenn wir jetzt in Nürnberg gewinnen, wären wir über dem Strich. Das ist das Ziel, wo wir hin wollen.

Wo lagen gegen Berlin die Defizite? Vom Chancen-Verhältnis hätte Hertha klar aus der Arena gepumpt werden müssen, oder?
Ja, wir hatten viele Möglichkeiten, hätten unsere Konter einfach besser ausspielen müssen. Auf ein Mal kassierst du so ein Drecks-Ding und musst aufpassen, das Spiel nicht aus der Hand zu geben. Wenn man merkt, dass eine Begegnung zu kippen droht, muss es auf dem Platz knallen, das haben wir gemacht und sind froh über die drei Zähler.

Autor: tt

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