Das Rennen um den Dortmunder Stadtmeister-Pokal geht am Freitag und Samstag in die letzte Runde. Die Halle Wellinghofen wartet auf die zwölf Finalisten, die alle nur eins wollen: 'Ran an den Pott und damit auch an die rund 2600 Euro Siegprämie. In Wellinghofen steht eine heiße Endrunde bevor.

Dortmund: Endrunde der Hallen-Stadtmeisterschaft

Ein Feld, so stark wie nie

Felix Guth
11. Januar 2007, 16:36 Uhr

Das Rennen um den Dortmunder Stadtmeister-Pokal geht am Freitag und Samstag in die letzte Runde. Die Halle Wellinghofen wartet auf die zwölf Finalisten, die alle nur eins wollen: 'Ran an den Pott und damit auch an die rund 2600 Euro Siegprämie. In Wellinghofen steht eine heiße Endrunde bevor.

Schon die Rahmenbedingungen in der Halle Wellinghofen zeigen die Bedeutung dieses Stadtmeisterschafts-Abschlusses. Ein Fernsehteam des offenen Kanals in Dortmund ist mit zehn Mitarbeitern zwei Tage im Einsatz, um die Spiele über fünf Monitore auch in den Vorraum der Sporthalle ausstrahlen zu können. Die Sendung "Sport Live" produziert eine Sondersendung, die ab Sonntag dreimal auf dem Offenen Kanal zu sehen ist.

Was die Zuschauer sportlich erwartet, ist nur schwer abzusehen. Rein von den Namen scheint das Endrunden-Turnier stark besetzt wie nie. Alle fünf Landesligisten schafften es nach Wellinghofen, hinzu kommen sieben Bezirksliga-Teams.
Um 16.30 Uhr ertönt am Freitag der erste Anpiff bei der Partie zwischen dem TuS Eving-Lindenhorst und dem TuS Eichlinghofen. Eichlinghofens Trainer Thomas Faust hat keine Angst vor den Gruppenkonkurrenten Eving und SG Lütgendortmund. "Wir wollen am Samstag noch dabei sein." Am Freitag werden in vier Dreier-Gruppen die Viertelfinal-Teilnehmer ermittelt, die dann am Samstag (ab 15.30 Uhr) im K.O.-System weiterspielen.

Die Gruppenkonstellation lässt dabei Raum für Überraschungen. Geballte Qualität kommt in der Gruppe 2 zusammen, wo mit Westfalia Wickede, Titelverteidiger Mengede 08/20 gleich drei Landesligisten aufeinander treffen. Die Gruppe 3 führte dagegen mit dem ASC 09 Dortmund, ÖSG Viktoria und Arminia Marten drei Bezirksliga-Mannschaften zusammen. Komplettiert wird das Feld vom Hombrucher SV (Landesliga), Westfalia Huckarde und SuS Derne.

Die Eindrücke aus Vor- und Zwischenrunde lassen den TuS Eving neben Bezirksligist Aplerbeck als Favoriten dastehen. Aber auch Westfalia Wickede zeigte sich nach der missratenen Hinrunde in der Halle erfolgshungrig. Herausragend: Marco Schott, zur Zeit mit neun Treffern zweiterfolgreichster Torschütze hinter Aplerbecks Spielertrainer Hannes Wolf. Ambitionen haben aber auch die Bezirksligisten. "Wir sind nicht chancenlos", sagt Frank Eigenwillig, Coach des Vorjahres-Vierten aus Huckarde. Der von vielen Seiten zum Top-Favoriten erkorene Hannes Wolf glaubt an die Chancen seines ASC. "Aber dazu muss alles passen", sagt er.

Revierkick.de setzt Freitagabend die Ergebnisse des ersten Tages online und bringt Sonntagmorgen eine ausführliche Berichterstattung über die Endrunde

Autor: Felix Guth

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