Die Düsseldorfer Fortuna bleibt zuhause eine Macht! Auch Bundesliga-Absteiger Energie Cottbus wurde in der heimischen ESPRIT-arena mit 2:1 (0:0) besiegt.

F95: 2:1 gegen Cottbus

Fortuna bleibt zuhause eine Macht

Christian Krumm
20. November 2009, 20:44 Uhr

Die Düsseldorfer Fortuna bleibt zuhause eine Macht! Auch Bundesliga-Absteiger Energie Cottbus wurde in der heimischen ESPRIT-arena mit 2:1 (0:0) besiegt.

Gefeierter Held war am Freitag vor 20.100 Zuschauern Stürmer Martin Harnik, der dank seiner Treffer den zwischenzeitlichen Rückstand durch Emil Jula in den fünften Dreier im siebten Heimspiel umwandelte.
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„In der ersten Hälfte hat nur Fortuna etwas für das Spiel getan“, gab Gäste-Coach Claus-Dieter Wollitz zu. „Es war für uns glücklich, dass wir mit 0:0 in die Pause gegangen sind.“ Chancen gab es ein paar, doch weder Harnik (32., 45.) noch Ranisav Jovanovic (42.) brachten den Ball aus aussichtsreicher Position auf den Kasten von Gerhard Tremmel. Das gelang Jens Langeneke, der nach einer Ecke seine Hacke in den Ball hielt, doch diesmal war der Energie-Schlussmann zur Stelle. „Wir hatten in den ersten 45 Minuten nicht die Gier, dieses Spiel gewinnen zu wollen“, befand Düsseldorfs Trainer Norbert Meier.

20 Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, als die ESPRIT-arena zum ersten Mal tobte: Der eingewechselte Patrick Zoundi leitete eine Ecke von Johannes van den Bergh per Kopf auf Harnik, der Tremmel aus kürzester Distanz keine Chance ließ. Zuvor hörte man die Fortuna-Fans sechs Zeigerumdrehungen lang nur sehr zaghaft, da ihre Mannschaft für diese Zeit in Rückstand lag. Jula hatte die Gäste nach einem dicken Fehler vom sonst so zuverlässigen Christian Weber in Führung gebracht.
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Dem entscheidenden Treffer durch Harnik ging eine Kuriosität voraus: Energies Alexander Bittroff schoss den Ball nicht ins Aus, obwohl Zoundi in der Mitte der Düsseldorfer Hälfte verletzt lag. Andreas Lambertz knüpfte Marc-André Kruska das Leder ab, sprintete über den gesamten Platz und bediente schließlich den Torjäger, der überlegt in die lange Ecke versenkte.

Kurz vor dem Schlusspfiff erneut Aufregung: Der Ball lag im Fortuna-Tor, doch Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus pfiff auf Stürmer-Foul gegen Düsseldorfs Keeper Michael Ratajczak. „Ich kann dort auch in den TV-Aufnahmen kein Foul erkennen“, ärgerte sich Wollitz. Seinem Gegenüber Meier wird das im Endeffekt egal sein: „Die Mannschaft hat sich nach dem Rückstand zusammengerissen.“

Autor: Christian Krumm

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