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10 Abgänge! Lippstadt-Duo geht in 2. und 3. Liga

12. Mai 2019, 11:13 Uhr

Foto: Micha Korb

Der SV Lippstadt verabschiedete im Rahmen der 0:1-Niederlage gegen Rot-Weiß Oberhausen gleich zehn Spieler. Zwei Akteure werden sich Drittligisten anschließen.

"Wir werden einen größeren Umbruch vollziehen", kündigte Dirk Brökelmann, Sportlicher Leiter des SVL, bereits an.

Gesagt, getan: Die Wiedenbrücker Straße verlassen mit  Simon Schubert (SC Wiedenbrück), Jonas Janetzki (Holzwickeder SC), Exauce Andzouana (SC Verl), Fabian Lübbers (FC Schalke 04 II), Sven Köhler (VfL Osnabrück), Marcel Hoffmeier (Preußen Münster), Marvin Joswig, Stefan Kaldewey, Wojciech Kossmann und Robin Hoffmann (alle Ziel unbekannt) gleich zehn Spieler. Köhler wird dann mit Osnabrück in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga spielen.

Trainer Daniel Berlinski, der die Lippstädter zum Aufstieg in die Regionalliga führte, wird den Klub auch verlassen. "Ich möchte mich vor allem bei meiner Frau bedanken. Sie hatte immer sehr viel Verständnis für mich, wenn der Ehemann und Papa mal öfter nicht Zuhause war”, richtete er das Wort direkt an seine Frau. Auch für die Umgebung und die Fans hatte der 33-Jährige nur Lob übrig: "Die Fans haben uns immer super unterstützt. Bessere Unterstützung hat meiner Meinung nach nur RWE und RWO.” Wohin es den Deutsch-Polen zieht, ist noch ungewiss.

Auf der anderen Seite hat der SVL mit Hakan Sezer, Lucas Arenz (beide SV Westfalia Rhynern), Yannick Albrecht (TuS Haltern), Marius Kröner (Hammer SpVg), Yasin Altun (1.FC Gievenbeck) und Tammo Harder (SC Wiedenbrück) sowie den vier Eigengewächsen Henning Matriciani, Florent Berisha, Maik Reimer und Francesco di Pierro auch schon zehn Zugänge für die kommende Spielzeit unter Dach und Fach gebracht.

"Dass wir bei gleich vier Spielern aus unserer U19 das Potenzial sehen, auf Regionalliga-Niveau spielen zu können, ist in erster Linie der Verdienst der tollen Jugendarbeit, die beim SV Lippstadt geleistet wird", betont Brökelmann.

Die U19 liegt vier Spieltage vor Schluss in der Westfalenliga auf Platz eins. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf Arminia Bielefeld. "Ein Bundesliga-Aufstieg wäre das i-Tüpfelchen der hervorragenden Arbeit von Trainer Axel Hildebrandt uns unser Jugendleiterin Brigitte Rühlemann", sagt Brökelmann.

Autor: Krystian Wozniak 

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