3. Liga

1. FC Kaiserslautern hat einen neuen Trainer gefunden

02. Oktober 2020, 10:03 Uhr
Foto: firo

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Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat einen neuen Trainer gefunden. Das berichten verschiedene Medien übereinstimmend.

Der 1. FC Kaiserslautern ist nach einem Nachfolger für seinen beurlaubten Trainer Boris Schommers fündig geworden. Jeff Saibene übernimmt auf dem Betzenberg das Traineramt. "Sport1" hatte von der Saibene-Verpflichtung zuerst berichtet. Der 52-jährige Luxemburger wird am Freitag offiziell in der Pfalz vorgestellt und erhält einen Vertrag bis zum Sommer 2022.

Saibene war bis zum 9. März 2020, dem Tag seiner Entlassung, für den Lauterer Liga-Konkurrenten FC Ingolstadt tätig. Seit Juli 2019 arbeitete er für den FCI. Davor trainierte der neue Lautern-Coach Arminia Bielefeld, FC Thun, FC St. Gallen, FC Aarau und die U21-Nationalmannschaft Luxemburgs. 

Markus Merk hatte ein klares Trainerprofil definiert

Der viermalige Deutsche Meister war mit zwei Liga-Niederlagen in der 3. Liga und dem Aus in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Jahn Regensburg in die Spielzeit gestartet. Das Ende für Schommers (41) und seinen Assistenten Kevin McKenna (40) hatte sich bereits abgezeichnet. 

Schnell kursierten die ersten möglichen Nachfolger-Namen rund um den Betzenberg. Im Lauterer Umfeld waren vor allem die Namen von Bernhard Trares (zuletzt Waldhof Mannheim) und Torsten Ziegner (zuletzt Hallescher FC) im Umlauf. Laut dem Fan-Portal "der Betze brennt" stand aber auch Torsten Lieberknecht, Trainer des Lauterer Liga-Konkurrenten MSV Duisburg, auf der Liste der FCK-Verantwortlichen. Via RevierSport dementierte MSV-Sportchef Ivica Grlic die Meldung.

"Es gibt zwei wichtige Faktoren: Wir müssen diese 3. Liga annehmen, und zwar vom ersten bis zum 38. Spieltag und von der ersten bis zur letzten Minute. Das ist eine 'ehrliche' Liga, in der du überwiegend von Fehlern des Gegners und von Standardsituationen profitierst", sagte Aufsichtsratssprecher Markus Merk am Dienstag zum Online-Portal "der Betze brennt": "Und wir müssen die im FCK verankerte Philosophie leben und das Betze-Gen, den Betze-Fußball auf den Platz bringen. Der neue Trainer muss zur Liga und er muss zum FCK passen. Dieses Profil brauchen wir jetzt - da spielt der Name eine sekundäre Rolle."

Diesen Mann haben die "Roten Teufel" nun in Jeff Saibene gefunden. Am Freitag wird der neue FCK-Cheftrainer sein erstes Training leiten. Das erste Mal auf der Bank sitzen wird er am Montag beim Auswärtsspiel der Pfälzer beim Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden.



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