1:3! Speldorf weiter in der Krise

10.03.2019

OL NR

1:3! Speldorf weiter in der Krise

Foto: Michael Dahlke

Der VfB Speldorf wartet weiterhin vergeblich auf den ersten Sieg nach der Winterpause in der Oberliga Niederrhein. Gegen die SSVg Velbert setzte es eine empfindliche 1:3-Heimpleite.

Finanzielle Probleme, Abstiegskampf, Trainerwechsel – Beim VfB Speldorf gab es zuletzt viele Baustellen. Auch der neue Trainer Ryoji Ishikawa kann die Talfahrt der Speldorfer nicht stoppen. Seine Bilanz bisher: Zwei Unentschieden und eine Niederlage – zu wenig für einen abstiegsbedrohten Verein, der die Klasse halten will. 

„Das geht natürlich nicht. Wir müssen drei Punkte holen“, betonte Ishikawa nach der Pleite gegen Velbert. Dabei sah es für die Gastgeber zunächst gar nicht schlecht aus. Speldorf startete angriffslustig in die Partie. Fabian Schürings legte für Yutaka Abe auf, der jedoch knapp verzog. Im Laufe des Spiels übernahmen die Gäste immer mehr die Spielführung. Dementsprechend gab es von Velberts Trainer Alexander Voigt Lob nach der Partie: „Was mir sehr gut gefiel, war, dass wir geduldig waren gegen eine tiefstehende Mannschaft.“

Und die Geduld zahlte sich aus: In der 50. Minute ging die SSVg durch Felix Haas mit 1:0 in Führung. „Beim ersten Tor lag der Fehler an unserer fehlenden Konzentration“, resümierte Ishikawa. 

Nach der verdienten Führung drehten die Velberter im Spiel nach vorne weiterhin auf und erhöhten durch Oguzhan Coruk (63.) auf 2:0. Kurze Zeit später glänzte Aydin (66.) mit einem herrlichen Lupfer-Tor zum 3:0. Keine Chance für Torhüter Martin Hauffe. Per Kopf konnte Abe (72.) zwar noch zum 1:3-Endstand verkürzen, gebracht hat es jedoch nichts. Speldorf steht wieder ohne einen Dreier dar, sehr zum Ärger von Ishikawa: „Ich musste gewisse Sachen umstellen und deswegen haben die Positionen nicht gestimmt.“

Der SSVg-Trainer war angesichts des Sieges seiner Mannschaft positiver gestimmt: „Ich bin froh, dass wir so reagiert haben. Wegen den Wetterbedingungen und des starken Windes haben wir hauptsächlich versucht flach zu spielen. Es war aber ein hochverdienter Sieg für uns und mein Team hat das sehr gut gemacht“, freute sich Voigt. 

Autor: Charmaine Fischer

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