04.11.2018

U19 Bundesliga

0:2! Bittere RWO-Pleite gegen Schlusslicht Münster

Foto: Kerstin Bögeholz

An Sonntag unterlag die U19 von Rot-Weiß Oberhausen den Junioren des SC Preußen Münster vor 120 Zuschauern im Stadion Niederrhein mit 0:2 (0:0).

Nach drei wichtigen Dreiern gegen Aachen, Duisburg und Düsseldorf musste die U19 von Rot-Weiß Oberhausen gegen Bayer Leverkusen wieder eine Niederlage hinnehmen (0:1). Am Sonntag kam der Tabellenletzte SC Preußen Münster in das Niederrheinstadion. Drei Punkte waren von Trainer Dimitrios Pappas fest eingeplant, doch daraus wurde nichts. Die Oberhausener kassierten eine ernüchternde Heimpleite.

Die Partie begann bei sehr ungemütlichem Wetter durchaus vielversprechend. Beide Teams zeigten ein temporeiches Spiel. Ab der zehnten Minute begannen die Hausherren das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Ernsthafte Chancen konnte sich die Pappas-Elf aber nicht erspielen. „Wir hätten die guten Ansätze besser ausspielen sollen“, sagte Pappas.

Bis kurz vor dem Pausenpfiff war die Partie dann alles andere als ein Fußball-Leckerbissen. Viel Stückwerk und wenig Torraumaktionen prägten das Geschehen auf dem nassen Rasen. Die beste Chance zur Führung für die Kleeblätter hatte dann Pascal Gurk, der aber nur den Pfosten traf (38.). „Wir machen da das Tor nicht. Was soll man dann machen?“, zeigte sich Pappas verzweifelt über die verpasste Chance zur so wichtigen Führung.

Münster kommt stark aus der Kabine und schockt RWO

Den positiven Eindruck der letzten Minuten der ersten Halbzeit konnten die RWO-Talente jedoch nicht bestätigen. Im Gegenteil: Die Preußen machten das Spiel und schockten den Favoriten. Bajrush Osmani drang zentral in den Strafraum ein und blockte Kerem Sengün aus, um zur zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung einzuschieben (53.).

Trainer Pappas versuchte sich nach der Partie an einer Fehleranalyse der schlechten Phase seiner Mannschaft: „Wir haben eigentlich gesagt, wir wollen nicht mehr von hinten rausspielen. Das war zu riskant“, gab Pappas Einblick in die Pausenansprache. In der Tat begünstigte ein fehlerhaftes Passspiel im eigenen letzten Drittel den überraschenden Rückstand. „Wir spielen zwei Bälle unbedrängt in die Mitte. Das geht nicht“, sagte Pappas.

Im Anschluss an den Rückstand ließ sich seine Mannschaft verunsichern und ging auf die Provokationen der Münsteraner ein. Die Folge waren einige Rudelbildungen und harte Zweikämpfe. Der eingewechselte Yasin-Cemal Kaya sah in dieser Phase beinahe eine Rote Karte, weil er seinen Gegenspieler Tobias Heering trat. „Das muss nicht sein, aber Herring kann auch einfach den Ball freigeben“, beurteilte Pappas die Situation. Sein Team schob dann nochmal an, kassierte per Konter aber das 0:2 durch Jonas Schneck (87.) und verlor sein zweites Spiel in Serie.


Autor: Philip Ronden

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04.11.2018 - 19:13 - Frankiboy51

Schade, sich selbst geschlagen und versäumt, sich von unten zu trennen.

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