Am neunten Spieltag der Regionalliga West teilten sich der Wuppertaler SV und der SV Rödinghausen die Punkte (0:0). Der WSV bleibt somit seit drei Spielen ungeschlagen.

RL West

0:0! Wuppertaler SV und Rödinghausen lassen Chancen liegen

Julian Preuß
17. Oktober 2020, 17:21 Uhr
Keine Tore fielen am Samstag in Wuppertal. Foto: Stefan Rittershaus

Keine Tore fielen am Samstag in Wuppertal. Foto: Stefan Rittershaus

Am neunten Spieltag der Regionalliga West teilten sich der Wuppertaler SV und der SV Rödinghausen die Punkte (0:0). Der WSV bleibt somit seit drei Spielen ungeschlagen.

Als der SV Rödinghausen das vergangenen Mal im Stadion am Zoo zu Gast war, ging der WSV mit 1:4 baden. Von der klaren Dominanz des SVR war rund acht Monate später nicht mehr viel zu sehen. Nur in der ersten Halbzeit blitzte die Klasse des amtierenden Regionalliga-Meisters auf. Doch die Wuppertaler hielten mit allen Mitteln dagegen – vor allem im körperlichen Bereich. „Die Mannschaft hat sich körperlich stark weiterentwickelt. Wir haben gegen Oberhausen, Schalke und Rödinghausen gezeigt, wie wir rennen können“, meinte WSV-Trainer Alexander Voigt im Nachgang der Partie.

So gelang es den Rot-Blauen, die spielerische Überlegenheit der Gäste aus Rödinghausen auszugleichen. „In der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gemacht“, zeigte Voigt auf und ergänzte: „Aber nicht, weil wir so schlecht waren, sondern weil uns der Gegner einfach nicht gelassen hat.“ Hinzu kamen vier Gelbe Karten, die sich der WSV bereits in der ersten halben Stunde einhandelte.

Nils Drube: „Wir konnten uns nicht belohnen“

Auch Rödinghausens Trainer Nils Drube gefiel, was er im ersten Durchgang gesehen hatte. „Wir haben hier in Wuppertal ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Ich glaube man sieht der Mannschaft an, dass unsere Entwicklung genau in die richtige Richtung geht“, analysierte Drube im Anschluss an die Partie. Das einzige Manko aus Drubes Sicht: „Wir konnten uns nicht belohnen.“

Gleich zweimal half der Torpfosten dem geschlagenen Daniel Szczepankiewicz im Wuppertaler Tor, sodass sich der WSV mit Mühe in die Halbzeitpause rettete. Voigt stellte um, brachte beispielsweise Marwin Studtrucker in die Partie. „Das Spiel wurde gleich besser“, beschrieb Voigt. „Bis auf Standardsituationen haben im zweiten Durchgang nicht mehr viel zugelassen“, sagte er lobend. 

WSV kann mit der Punkteteilung gut leben

Die Voigt-Elf vergab ihrerseits kurz vor Schluss ebenfalls zwei dicke Möglichkeiten zum Siegtreffer. Während Tolga Cokkosan den Ball an den Querbalken setzte, platzierte der eingewechselte Joey Müller seinen Kopfball zu zentral. Voigt konnte mit der gerechten Punkteteilung nach Abpfiff gut leben. Ebenso wie sein Gegenüber auf der Seite des SV Rödinghausen. „Die Tendenz ist richtig – auch, wenn sich das noch nicht in der Tabelle widerspiegelt. Das wird allerdings passieren, wenn wir so weitermachen“, befand Nils Drube abschließend.

Für beide Teams geht es bereits am kommenden Mittwoch (21. Oktober, 19.30 Uhr) weiter. Dann tritt der WSV beim SV Bergisch Gladbach an und der SV Rödinghausen empfängt Alemannia Aachen.

Weitere Infos zur Regionalliga West finden Sie hier.

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