Am Mittwoch macht Dennis Aogo eine rassistische Nachricht von Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann öffentlich. Einen Tag später muss er die Konsequenzen aus einem eigenen verbalen Fehlverhalten ziehen.

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Folge des verbalen Fehltritts: Aogo vorerst nicht mehr Sky-Experte

06. Mai 2021, 19:56 Uhr
Dennis Aogo spielte einst auch auf Schalke. Foto: firo

Dennis Aogo spielte einst auch auf Schalke. Foto: firo

Am Mittwoch macht Dennis Aogo eine rassistische Nachricht von Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann öffentlich. Einen Tag später muss er die Konsequenzen aus einem eigenen verbalen Fehlverhalten ziehen.

Einen Tag nach dem Wirbel um eine rassistische Nachricht von Jens Lehmann an ihn hat der frühere Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo wegen eines eigenen verbalen Fehltritts Konsequenzen gezogen. Der Ex-Profi wird vorerst nicht mehr als Experte bei Sky auftreten. „Dennis Aogo hat sich entschieden, seine Expertentätigkeit bei Sky vorerst ruhen zu lassen. Dies halten wir für richtig“, hieß es in einer Mitteilung des TV-Senders am Donnerstag.

Der 34-jährige Aogo hatte schon zuvor bedauert, dass er am Dienstagabend als Sky-Experte im Rahmen der Übertragung vom Champions-League-Halbfinalspiel Manchester City gegen Paris Saint-Germain den Ausdruck „Trainieren bis zum Vergasen“ gebraucht hatte.

Der „Bild“-Zeitung sagte Aogo dazu: „Dieses Wort darf man selbstverständlich in überhaupt keinem Zusammenhang verwenden. Das war ein großer Fehler, ich kann mich dafür nur aufrichtig entschuldigen.“ Die Nationalsozialisten hatten während ihrer Herrschaft in Konzentrationslagern systematisch Millionen von Menschen in Gaskammern ermordet. Zuvor war Giftgas bereits im Ersten Weltkrieg eingesetzt worden.

„Dennis Aogo hat sich entschuldigt und ist sich der Tragweite seiner Äußerung, die er sehr bedauert, bewusst“, schrieb Sky in der Mitteilung. „Er ist ein ausgezeichneter Experte in unserem Team, den wir sehr schätzen, hat aber einen großen Fehler gemacht. Aus diesem will er lernen.“ Der Sender nimmt den Vorfall zum Anlass und will „das Bewusstsein für den Umgang mit Sprache bei all unseren Mitarbeitern noch intensiver thematisieren“, hieß es weiter.

Lehmann entschuldigte sich bei Aogo

Aogo war wegen seiner Äußerung in den Sozialen Medien kritisiert worden. Dieser hatte am Mittwoch die WhatsApp-Nachricht von Lehmann veröffentlicht, in der der ehemalige Nationaltorwart fragte: „Ist Dennis eigentlich euer quotenschwarzer?“ Versehen war der Satz mit einem Lach-Smiley vor dem Fragezeichen. Lehmann hatte daraufhin am Mittwoch seinen Aufsichtsratsposten beim Bundesligisten Hertha BSC verloren. Sky und Sport1 kündigten an, den 51-Jährigen nicht mehr als Gast in ihre Fernsehsendungen einladen zu wollen.

Am Donnerstag meldete sich Lehmann via Twitter noch einmal zu Wort und zeigte Reuse. „Man darf solche Sprüche nicht machen, sonst werden sie gesellschaftsfähig“, schrieb er. „Ich möchte mich dafür noch einmal von ganzem Herzen entschuldigen, ich bedauere meine Äußerung zutiefst und bitte jeden um Verzeihung, der sich dadurch verletzt gefühlt hat.“

Lehmann hatte sich bereits am Mittwoch bei Aogo entschuldigt und öffentlich erklärt: „In einer privaten Nachricht von meinem Handy an Dennis Aogo ist ein Eindruck entstanden für den ich mich im Gespräch mit Dennis entschuldigt habe“, schrieb Lehmann bei Twitter. „Als ehemaliger Nationalspieler ist er sehr fachkundig und hat eine tolle Präsenz und bringt bei Sky Quote.“ Mit seiner erneuten Entschuldigung räumte Lehmann nun auch inhaltlich sein nicht akzeptables Verhalten ein. dpa

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07.05.2021 - 23:28 - ali_hb

Glaube nicht, dass die Jungs etwas Böses wollten. Sie beherrschen halt nicht ganz die aktuellen Weltanschauungs-, Sprach- und Diskursregeln. In Ihrem Job, der sich in Öffentlichkeit abspielt, ist das ein nogo und zugleich ein gefundenes Fressen für...

07.05.2021 - 21:33 - vomFlankengott

@ Mystique

Es war doch "Liefers und Co.", der pauschal diskrediert hatte! Als ob die Medien - wie in einer Diktatur - gleichgeschaltet wären. Dass es dann so richtig Gegenwind gibt - wenn auch nicht von Querdenkern oder gar Coronaleugnern - war doch klar! Über den Applaus von der ungewollten Seite brauchen sich "Liefers und Co." wahrlich nicht wundern. Also von denen, die gewöhnlich immer mit Shitstorms reagieren.

07.05.2021 - 20:51 - Mystique

@easybyter

Ich verlange auch nicht, dass einem bei einer Meinungsäußerung alle zustimmen. Ganz im Gegenteil, ich finde es gut, wenn es konträre Meinungen gibt. Das was ich kritisiere ist die Art und Weise.

Liefers und Co. haben sehr wohl Konsequenzen für ihre Art der Meinungsäußerung zu spüren bekommen und wüste Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen erhalten. Mittlerweile wird im Netz gepöbelt, beleidigt und diskreditiert was das Zeug hält. Ich könnte zig Beispiele aufzählen, in denen Leute richtig fertiggemacht wurden und die Pöbler garantiert ohne Konsequenzen geblieben sind. Und das ist dann ok? Das nicht alles geht, sehe ich nicht. Anscheinend geht ja wohl doch so einiges und das finde ich bedenklich.

07.05.2021 - 19:34 - vomFlankengott

@ easybyter

Dein Kommentar um 14:39

"Die daraus gezogenene"n!" Konsequenz"en!" scheinen mir scheinen mir überzogen und sind sicher der heute der herrschenden Stimmung geschuldet, die sowohl bei SKY (!) als auch Hertha nicht gegen sich haben wollen. Die beiden werden hoffentlich daraus gelernt haben."

Für Lehmann gab es tatsächlich Konsequenzen. Er hat seinen Arbeitskollegen von SKY in diskrediert. Es war keine Kritik an Aogo, was völlig in Ordnung gewesen wäre. Er ging auf Aogo direkt: "Quotenschwarzer" Sagt ein Angestellter so etwas ist er überall seinen Job los. Ein Betrieb muss schliesslich sowohl auf den Betriebsfrieden achten als auch auf die Außenwirkung.

Schreibe ich z.B. hier zu Ihnen lieber @easybyter, Sie wären hier nur der "Quoten...pp", dann würde der Reviersport diesen Kommentar auch löschen. Zu Recht! Herabwürdigende Kommentare gehen also nicht. Wenn also nicht alles geht, ist unsere Demokratie längst nicht in Gefahr.

Der Fall Aogo ist komplett anders. Hier gab es gar keine Konsequenzen von SKY. Zu Recht! Er hätte deshalb auch problemlos weiterarbeiten können. SKY hätte es ihm jedenfalls erlaubt. Aogo hat niemand diskrediert, irgendwie herabgewürdigt oder gar beleidigt. Aogo SELBST setzt rein freiwillig die Arbeit aus. Kann er machen, wenn er unbedingt will, hätte aber nicht sein müssen.

Gerade wenn ich eine Auffassung vertrete, welche eine absolute Minderheit in der Bevölkerung vertritt, muss ich - LOGO - mit viel Widerspruch und auch massivem Widerspruch rechnen. Eventuell - LEIDER - auch mit einem Shitstorm.

Solange ich aber niemanden diskreditiere, herabwürdige oder gar beleidige oder womöglich, noch schlimmer, am Galgen sehe möchte, bleibt es garantiert ohne jede Konsequenz. Jan-Josef Liefers hat für seinen wirren Blödsinn von der ARD deshalb auch keinerlei Konsequenzen zu spüren bekommen. Zu Recht!

Die Medien dürfen in Deutschland auch wirren Blödsinn schreiben. Es gilt die Pressefreiheit!!! Daraus resultiert kein Anspruch auf gute mediale Berichterstattung. Siehe z.B. das Blatt mit den 4 Großbuchstaben. Deswegen ist PAUSCHALE Kritik an der medialen Berichterstattung - wie von Liefers und vielen weiteren - selbstverständlich erlaubt, zeigt aber dennoch nur dass man die Funktion der Medien in einer Demokratie noch nicht so richtig begriffen hat. Neutrale mediale Berichterstattung gehört jedenfalls noch nicht dazu!

Im TV kann man wegzappen. Ja das geht und ist NICHT verboten. Man muss auch keinen Artikel lesen. Auch hier nicht beim Reviersport. Ich lese hier manchmal auch nur die Überschrift. Witzig ist die hier oftmals geübte Kritik am Reviersport, dass über bestimmte Sachen überhaupt berichtet wird. Ja Leute, dann lest's halt nicht!

Bestimmte Lebensmittel schmecken mir nicht. Ich erkenne die auch durch bloßen Augenschein. Ehrlich! Und ich esse sie dann nicht. Wie blöd müsste ich sein diese Lebensmittel erst zu konsumieren und danach mich darüber zu beschweren, dass sie mir angeboten wurden. Das passiert hier beim Reviersport aber ständig, dass man sich über bestimmte NachrichtenANGEBOTE beschwert, nachdem man sie gelesen hat. Der Kommentar sagt dann mehr über die schreibende Person aus als der Inhalt.

GLÜCK AUF

07.05.2021 - 14:39 - easybyter

@Mystike
Ein typischer Kommentar der Leute, die hemmungslos andere verunglimpfen, Tatsachen leugenen und sich gegen Gesetze stellen. Die dürfen ihr Unwesen doch nur deshalb treiben, w e i l .. wir in einer Demokratie leben. Auch darf man alles sagen, man kann allerdings nicht verlangen, dass einem alle zustimmen. Das hätten diese Leute aber gern, alle gleichgeschaltet ohne Hirn und alle Fakten leugnend, nur hurra schreien. Das nennen solche Leute dann Demokratie. Ich finde auch, dass die Sache um Aogo und Lehmann etwas hochgehängt wird, aber wenn man wie die beiden in der Öffentlichkeit steht, muss man sich überlegen, welche Redewendungen man benutzt. Die daraus gezogenen Konsequenzen scheinen mir überzogen und sind sicher der heute herrschenden Stimmung geschuldet, die sowohl SKY als auch Hertha nicht gegen sich haben wollen. Die beiden werden hoffentlich daraus gelernt haben.

07.05.2021 - 11:21 - C-bra

Wenn dieses gesamte Lehmann-Aogo-Thema nicht so dämlich und traurig wäre, könnte man prima eine Monty Python-Nummer daraus machen. Und natürlich gibt's hier auch wieder die Hammerwerfer-Kommentare, die völlig unterkomplex an der Sache abprallen. Sämtlichen Humbug kann man nicht mal eben so aufgreifen, nur so viel:
Meinungsfreiheit umfasst nicht die Freiheit, Menschen oder Gruppen zu beleidigen oder zu diskreditieren.
Fußballer, auch Ex-Profis, die für irgendeine Anstalt als Experten tätig sind, haben i.d.R. keine Wortwahl umfassenden Rethorikkurse belegt, und trotzdem könnten sie wissen, was man besser nicht sagt.
Querdenker werden nicht geächtet, weil sie quer denken, sondern weil ihre Denke nachweislich kurzsichtig, unbelegt, undemokratisch und/oder in Teilen gefährlich ist.
Die 'Gesprächspolizei' ist wichtig, um all jenen Gegenwind zu liefern, die absolut alles relativieren, ob wohl es nix zu relativieren gibt.
Zum Schluss: Rassistische, homophobe etc. Aussagen und Kommentare können nur Leute raushauen, die (insgeheim) auch so denken. Sowas rutscht einem nicht einfach so raus, obwohl man eigentlich anderer Meinung ist.

07.05.2021 - 10:11 - It's man

@vomFlankengott
Absolut korrekt!

07.05.2021 - 09:49 - S04Charly

Danke E.W.
Hinzufügen könnte man noch das die Bewertung über eine Kommunikation nur ca 10 Prozent auf den Inhalt abstrahlt und 90 auf Körpersprache, Gestik, Mimik....und die Situation vor der man sich befindet... wenn man alles bewerten könnte wäre diese etwas genauer. Hierzu ist aber auch Empathie und Beobachtungsvermögen nötig....
Gruß und schönes Wochenende

07.05.2021 - 09:26 - Gemare

Es kommt auch immer darauf an welche Qualität der entsprechende Sender an den oder die Experten stellt!
Sport 1 zB.ist ein Sender auf Bildzeitungsniveau. Dementsprechend sind auch die" Experten" !!
Es lässt sich darüber streiten welche Waage man an die Sprachauswahl legt.Dieses Gendagerechtes Reden geht mir gehörig auf den Keks,und ich werde auch weiterhin ein Zigeunerschnitzel bestellen!! Aber Sorry.....Quotenschwarzer und bis zur Vergasung ..... geht nicht,und würde bei den Öffentlich Rechtlichen auf Grund deren Experten, glaube ich ,nicht möglich!

07.05.2021 - 09:26 - E.W.

Der Konsument hat heutzutage das Sagen! Der heutige Konsument will einfach keinen Rassismus mehr
In die Produzenten, die Unterhaltungsindustrie richtet sich danach. Die Clubs und seine Fussballer sind Werbeträger und nichts anders.
Der Berufsfussball ist rein kommerziell, das heisst der Konsument bezahlt all die x Millionen.
Praktisch alle Konsumenten, ob Fan oder nicht, bezahlen, denn die Werbegelder werden auf die Konsumpreise eingerechnet.
Das betrifft auch die deutschen Schauspieler, deren Filme von Konsumenten bezahlt werden. (Einschaltquoten = Werbung)
Die Meinungsfreiheit ist dadurch nicht gefährdet. Lehmann muss eben sein Taschengeld woanders verdienen.

07.05.2021 - 08:38 - Prilan

Da hat ja die Gesprächspolizei wieder gut aufgepasst!!!

07.05.2021 - 08:36 - schutzschwalbe

Liefers droht der Verlust des Arbeitsplatzes?
Davon weiß selbst Liefers nichts.
Freie Meinungsäusserung bedeutet doch nicht, keine Reaktion bekommen zu dürfen.
Das Recht der freien Rede und Meinung ist ein Grundrecht gegenüber dem Staat, der diese nicht verbieten darf, es ist kein Recht gegenüber Dritten, daß diesen eine Reaktion untersagt.

07.05.2021 - 08:14 - dhanz

@vomFlankengott

Zitat: "Dein Kommentar hier um 22:43 konntest Du doch hier schreiben, obwohl "wir schon lange nicht mehr in einer Demokratie leben.""

Eine Demokratie macht viel mehr aus, als irgendeinen kritischen Kommentar zu einem unwichtigen Thema in einem noch unwichtigeren Forum zu schreiben.
Es gibt im Grundgesetz das Recht auf Meinungsfreiheit., d.h. es kann meine Meinung äußern, ohne Nachteile befürchten oder erleiden zu müssen.
Dies ist hier in der Republik schon seit längerer Zeit nicht mehr gegeben. Letztes Beispiel ist Jan Josef Liefers, der seine Meinung kundgetan hat (... die man selbstverständlich nicht teilen muss) und dem dann der Verlust seines Arbeitsplatzes drohte. Beliebig weitere Beispiele lassen sich, wenn man denn will, leicht ergoogeln.

07.05.2021 - 07:39 - E.W.

-
Sehr guter Kommentar @S04Charly ! Mein Kompliment, ausgezeichnet.

07.05.2021 - 07:02 - S04Charly

Es ist auch zunehmend schwieriger geworden diese langen Sendungen und talkformate mit wertfrei sozialen und Fachkompetenz zu füllen.
Es ist doch auch wirklich schwer aus der lameng soviel zu labern ohne mal etwas nicht so astreines von sich zu geben.
Dann sollten noch die Art und Weise der Aussage zur Bewertung mit einbezogen werden. Der Ton macht die Musik.... schon mal von gehört....??
Ich wäre wahrscheinlich schon knapp in der Blech gelandet auf Grund meiner Sprüche, auch habe ich Kumpels schon vielleicht mal blödhammel oder so genannt, mit nem grinsen, wie gesagt, ein geschriebenes Wort ist gefährlich, man kann es immer und immer wieder lesen und rum interpretieren.... am Ende sagte man auch früher wers selber denkt ist auch ein Schwe...
Hört doch mal dem Reif zu der als geschulter Moderator bringt ein dummen Kommentar nach dem anderen..... und warum? Weil er zu viel Raum in Anspruch nimmt...zum reden versteht sich.
Wieder sowas gefährliches, in Gesprächen sagt man, lass mer aufhören, das Thema bekommt zu viel Raum... jeder weiß was es bedeutet und gut ist.... Hier könnte man jetzt wieder loslegen zu sezieren.....Sendungen kürzer, geschulte Moderatoren von Experten,diese denn etwas besser nach Sozialer und nach natürlicher Intelligenz auswählen und unterscheiden und nicht alles auf die Goldwaage legen. Was glaubt ihr warum in manchen Formaten der oder der auftritt, richtig um auf deren Kosten Quote zu machen....
Ich muss gerade mal stoppen.
Ich nehme mir zuviel Raum

07.05.2021 - 00:20 - vomFlankengott

@ Mystique

Dein Kommentar hier um 22:43 konntest Du doch hier schreiben, ovwohl "wir schon lange nicht mehr in einer Demokratie leben."

Wenn Lehmann Aogo als "Quotenschwarzen" bezeichnet, dann behauptet er doch, dass Aogo nur deshalb bei Sky auftreten dürfte, weil er eine schwarze Hautfarbe hat und EBEN NICHT auf Grund seines Fußballfachwissens. Richtig?? Und dann sagt Sky: Das lassen wir nicht zu, dass ein Mitarbeiter von uns in dieser Art diskrediert wird. Was ist daran undemokratisch? Demokratie ist laut Duden das "politische Prinzip, nach dem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung im Staat teilnimmt."

Ich habe - im Gegensatz zu Dir - noch nicht gemerkt, dass es hier in unserem Land nicht mehr demokratisch zugeht. Ich konnte. - im Gegensatz zu Dir? - immer bei den Wahlen teilnehmen. Und Sky hat mich auch nicht daran gehindert. Und Sky hindert auch Lehmann nicht an Wahlen teilzunehmen. Und Dich, lieber @Mystique, wird Sky auch nicht daran hindern.

Wenn Du, lieber @ Mystique, in Deinem Beruf einen Kunden oder einen Arbeitskollegen diskreditierst, kann es Dir passieren, dass Du rausfliegst. Weil wir aber in einer echten Demokratie (Gewaltenteilung) leben, kannst Du Dich vor einem Arbeitsgericht dagegen wehren. Deine Chancen sind dann aber trotzdem nicht gut. Auch Lehmann kann gegen Sky klagen, tut's aber nicht. Warum wohl?

Querdenker können schon (gut so!) ihre Meinung sagen, aber nicht DIREKT andere Menschen angehen oder gar bedrohen.

So wie im Fußball: Auf den Ball kannst Du gehen. Auf den Mann kannst Du nicht gehen. Auch Querdenker können im Fußball nicht auf den Mann gehen, weil sie etwa die Regeln im Fußball falsch finden. Gibt's trotzdem die rote Karte. Auch gut so!

Das gleiche gilt für Dich, lieber @ Mystique: Auch wenn Du vielleicht die Regeln in unserer Demokratie - das sei Dir ausdrücklich zugestanden!!! - vielleicht falsch findest, so mußt Du Dich trotzdem an die Regeln in unserer Demokratie halten. Und das SCHÖNE für Dich ist, dass Du es immer vor einem Gericht überprüfen lassen kannst, wenn die Regeln unserer Demokratie bei Dir falsch angewandt wurden. Toll, nicht?

GLÜCK AUF

06.05.2021 - 23:03 - F.C.Knüppeldick

Bei den Querdenkern bin ich raus-das sehe ich anders,wenn man mal bei dem Thema ist.Da bin ich eher bei Boris Palmer sein System-auch wenn das nicht meine Partei ist-aber der ist nicht schlecht.@ lapofogds: Du bist auch so ein devoter Groupie....

06.05.2021 - 22:43 - Mystique

Schlimm, wie verkommen unsere Gesellschaft geworden ist. Mittlerweile muss man jedes Wort auf die Goldwaage legen, sonst kommt der digitale Mob und jagt jeden Tag eine neue Sau durch's Dorf, obwohl ein Großteil der selbsternannten Gutmenschen mit Sicherheit selbst genügend Leichen im Keller hat. Aber in der digitalen Anonymität macht es ja soooo viel mehr Spaß seiner masochistischen Natur freien Lauf zu lassen und das Leben anderer zu zerstören. Querdenker sind nicht mehr erwünscht und wer nicht mit dem Strom schwimmt, wird direkt gesellschaftlich geächtet (und damit meine ich bestimmt nicht Lehmann). Das sollte einem Angst machen und nicht die dümmlichen Äußerungen von Lehmann und Aogo. In einer Demokratie leben wir schon lange nicht mehr, aber keiner merkt's!

06.05.2021 - 21:57 - lapofgods

"Lehmann machte einen dummen Fehler, Aogo zwei dumme Fehler(u.a. nicht mit Lehmann vorher privat geklärt),"

Es ist kein Fehler Klopper rassistischer Sprüche (mit besonders bescheuerten Ausreden) öffentlich zu machen, ganz im Gegenteil. Gilt auch für deren devote Groupies.

06.05.2021 - 21:13 - PepAncelotti

Die Psychologen würden mir bestätigen, dass Menschen die sich zu sehr mit Rassismus beschäftigen, selbst in solche Fettnäpfchen treten können, ohne dass sie es wirklich wollen. Weil gewisse Aussagen, die sie immer und immer wieder lesen, irgendwann im Wortgebrauch hängen bleiben können. Passiert äußerst selten, kann aber passieren.

Der Hobby-Psychologe, Hobby-Fußballexperte und Hobby-Rechtsgutachter
Pep Ancelotti.

06.05.2021 - 20:55 - F.C.Knüppeldick

Nicht nur Sky auch Sport 1.Die sind genauso schlimm.Ich hab gestern schon geschrieben-man darf nix mehr sagen-auch wenn es überhaupt nicht so gemeint ist-furchtbar

06.05.2021 - 20:51 - Kuk

Wikipedia (unvollständig | Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Bis_zur_Vergasung):

"Die umgangssprachliche Redewendung „bis zur Vergasung“ soll in der Regel ausdrücken, dass man „einer Sache so überdrüssig ist, daß man sich lieber durch Giftgas töten ließe“.[1] Sie kam kurz nach dem Ersten Weltkrieg auf und wurde zunächst vor allem von Soldaten, Schülern und Studenten verwendet.[2][3]

Im Hinblick auf den Holocaust ist der Gebrauch der Redewendung in heutiger Zeit für manche Menschen ein Tabu. Verwendet wird sie jedoch trotzdem.[4] "


Nach meiner Einschätzung hat Sky überreagiert. Hoffentlich findet Aogo eine andere und vielleicht bessere Tätigkeit als bei Sky.
Die besten Wünsche für Dennis Aogo.

06.05.2021 - 20:47 - PepAncelotti

Weder Lehmann noch Aogo sind Rassisten.
Lehmann machte einen dummen Fehler, Aogo zwei dumme Fehler(u.a. nicht mit Lehmann vorher privat geklärt),

„Wir müssen einfach versuchen, dass wir alle besser miteinander umgehen“, sagte Ina Aogo und riet, „dass Eltern mal einfach bessere Arbeit leisten zu Hause, um ihre Kinder vernünftig zu erziehen, dass sie nicht solche Sachen im Kopf haben.“ (dpa/pia)

Aogo hat sich zu sehr mit dem Thema Rassismus beschäftigt. Deshalb ist ihm das jetzt selbst passiert.
Das muss man unterscheiden. Auch der Sender Sky sollte anfangen zu unterscheiden.

06.05.2021 - 20:05 - F.C.Knüppeldick

Das ist doch alles nur noch Lächerlich-wirklich-auch de Konsequenzen gegenüber Lehmann gezogen haben,sollten noch mal nachdenken.So was Albernes hab ich schon lange nicht mehr gesehen