S04

Huntelaar und Talente: Grammozis bastelt an Schalke-Team für Liga 2

12. April 2021, 12:37 Uhr
Foto: firo

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Auch nach dem 1:0 gegen den FC Augsburg wird der Abstieg von Schalke 04 nicht mehr zu verhindern sein. Trainer Dimitrios Grammozis bastelt bereits an der Mannschaft für die zweite Liga.

Die Tabelle wollte sich Dimitrios Grammozis nicht ansehen. „Ich habe mir noch gar keine Gedanken gemacht, wie die Konstellation ist“, sagte der Trainer von Schalke 04 nach dem 1:0 (1:0) gegen den FC Augsburg, er wolle seinen ersten Sieg „erstmal genießen“. Der fünfte Coach der Königsblauen in der schlechtesten Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte weiß aber sehr wohl: Er muss für die zweite Liga planen.

Und das tut Grammozis sehr konsequent. Gegen Augsburg standen acht Spieler in der Startelf, die den abgeschlagenen Tabellenletzten ins Unterhaus begleiten könnten. Vier von ihnen waren erst in den vergangenen Monaten ins Profiteam befördert worden. Er schaue bei der aktuellen Aufstellung nicht nur auf die, „die jede Woche Gas geben“, sondern auch darauf, „wer uns in der nächsten Saison weiterhelfen kann“.

Etwa Ralf Fährmann, der nach einem Rippenbruch erstmals seit sieben Wochen wieder im Tor stand und mit seinen Paraden den ersten Sieg nach 92 Tagen festhielt. Oder die Talente Malick Thiaw (19), Can Bozdogan (20) und Mehmet Aydin (19), auf die der finanziell schwer angeschlagene Traditionsklub in der zweiten Liga setzen muss. Ebenso wie der langjährige Regionalligaspieler Timo Becker, dessen Vertrag am Samstag bis 2023 verlängert worden war. Oder der eingewechselte US-Stürmer Matthew Hoppe (20).

Auch die Routiniers Benjamin Stambouli (30) und Bastian Oczipka (32), die noch bis 2023 unter Vertrag stehen, könnten mangels alternativer Angebote die Mission Wiederaufstieg mitmachen. Genauso wie Torjäger Klaas-Jan Huntelaar, der auch ohne Treffer seinen enormen Wert für die Mannschaft bewies. Der 37-Jährige hatte zuletzt erkennen lassen, dass er sich ein weiteres Jahr bei seinem Herzensklub vorstellen könne. „Ich habe immer noch Spaß am Fußball. Und man muss das machen, wobei man Spaß hat“, sagte der Niederländer, der mit 83 Toren der zweitbeste Schalker Bundesligatorschütze hinter der Legende Klaus Fischer (182) ist.

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Huntelaar habe sich „klar positioniert“, berichtete Grammozis, man sei aber noch nicht „in die Detailgespräche gegangen“. Wie der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig gegen Augsburg mit lautstarken, aufmunternden Anweisungen das Team führte und mit vorbildlichem Einsatz voranging, wie er beim Schlusspfiff über den für den Klassenerhalt zu späten Sieg jubelte, unterstrich seine Verbundenheit mit Königsblau.

Torschütze Suat Serdar dürfte dagegen einen seiner letzten Treffer für Schalke erzielt haben. „Man weiß nie, was im Sommer passiert“, sagte der 24-Jährige zwar und betonte, dass er „noch einen Vertrag“ habe. Doch der Nationalspieler ist einer derjenigen, die der hochverschuldete Klub verkaufen muss, um die zweite Liga überhaupt finanzieren zu können. 


Gleiches gilt für die Mittelfeldspieler Amine Harit und Omar Mascarell, die ebenfalls in der Startelf standen - weil Grammozis bei aller Planung für die Zukunft auch „im Hier und Jetzt“ arbeitet und „Spiele gewinnen“ will. Denn es gilt auch, seine eigene Position für die schwierige Aufgabe Wiederaufstieg zu stärken. sid

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13.04.2021 - 00:28 - yayabinx

Ich glaube es gibt diese Führungsspieler der ganz großen Art heute nicht mehr. Kolasinac, Fährmann und Huntelaar definieren sich bei Schalke als Führungsspieler, weil sie entsprechend lange mit dem Verein verbunden sind. Das gleiche sehe ich bei Thomas Müller bei Bayern etcpp. Ich denke das bei Schalke speziell im Himtergrund das Problem war. Zum einen scheinen Funktionäre die Mannschaft immer wieder durch Grabenkämpfe verunsichert zu haben. Dann wurden die Trainer immer wieder geschwächt und ausgewechselt. Ob gewisse Fans nicht nur die Vorstände sondern auch die Spieler im Netz anonym angreifen vermute ich. Wissen tue ich es nicht. Der Anspruch bei den Fans ist definitiv zu hoch gewesen. Das hat die Mannschaft runtergezogen. Tönnies ist in meinen Augen ein geldgieriger Spinner dem alle viel zu lange vertraut haben. Der Abstieg wird einige die noch übrig sind von Ihrem hohen Ross runterholen. Wenn dann wieder Zuschauer zugelassen sind wird Schalke wieder zu dem was die normalen Fans lieben. Davon bin ich überzeugt. Keine Spinner mehr in den AR. Glückauf

12.04.2021 - 16:59 - Schalker1965

12.04.2021 - 15:18 - yayabinx

"Dieses strukturelle Problem ist für mich unverständlich."

Es geht nicht um die spielerische Qualität der Einzelspieler. Die Mannschaft als Team funktionierte lange Zeit einfach nicht. Wo waren beispielsweise die Leitwölfe bzw. Führungsspieler im Kader? Erst jetzt kann man von Spiel zu Spiel Fortschritte erkennen: z.B. Fährmann (von Schneider systematisch weggemobbt) ist als unumstrittene Nr. 1 in seiner Stellung erheblich gestärkt worden und zeigt seitdem auch wieder herausragende Leistungen. Kolasinac und Huntelaar werden zumehmend als Führungsspieler anerkannt. Leider alles viel zu spät.

12.04.2021 - 15:40 - easybyter

Das ist dem Schreiberling beim sid auch schon aufgefallen, dass Grammotzis konsequent die 2. Liga vorbereitet, was auch sonst. Der kann auch rechnen und weiß daher, dass der Klassenerhalt nicht mehr zu machen ist. Immer dieses Argument von der falsch zusammengekaufen Mannschaft. Die Truppe hat mit wenigen Änderungen in der Hinrunde der letzten Saison oben mitgespielt, hatte nach 18 Spieltagen und einem Sieg gegen Gladbach 30 Punkte auf dem Konto, so falsch kann der Kader da doch gar nicht gewesen sein. Schalke hatte dann enormes Verletzungspech und hinter den Kulissen brodelte es, wie man ja dann unschwer an Rücktritten und Entlassungen erkennen konnte. Ich weiß nicht, ob Funkel Schneider einen Korb gegeben hat, aber den hätte ich mir an Stelle von Groß gewünscht. Vielleicht wäre da noch etwas gegangen. Leider haben die Wintereinkäufe auch nicht den erwünschten Umschwung bewirkt. Ich vermute, dass es hinter den Kuilissen absolut nicht gestimmt hat. Ich finde jedenfalls die Linie von Grammotzis richtig und hoffe, dass er die Unterstützung bekommt, die ein Trainer nun einmal braucht, wenn er erfolgreich arbeiten will. Ich hatte jedenfalls Sonntag das Gefühl, dass da schon eher wieder eine Truppe spielte, die man Mannschaft nennen kann. Der Einfluß vom Hunter ist da nicht zu unterschätzen. Er ist ein echter Leader, der voran gehen kann. Es wäre schön, wenn er das nächste Jahr zur Verfügung stünde, auch dann, wenn er nicht alle Spiele macht oder nicht immer 90 Minuten gehen kann. Das er Fährmann wieder zur Nr. 1 gemacht hat, zeigt auch, dass Grammotzis Gespür für die Truppe hat.

12.04.2021 - 15:18 - yayabinx

Dieses strukturelle Problem ist für mich unverständlich. Ich wüsste keinen Spieler bei Schalke, bei dem ich sage der kann gar nix(Kabak und Mustafi als Ausnahme). Ich finde z.B. einen Stambouli gut. Als Typ wie als Fußballer. Oder Harit. Aber wo liegt dann das Problem? Zu wenig Spieler aus der Region?

Die Marktwerte der Mannschaft bei Transfermarkt.de sprechen ja auch nicht von einem Absteiger. Die sind schon runter. Aber so weit nicht.

12.04.2021 - 14:44 - Schalker1965

12.04.2021 - 14:01 - yayabinx

"Alles schön und gut Schalker1965. Das Problem ist, dass auch Du nicht weißt was die Verantwortlichen falsch gemacht haben bei der Zusammenstellung des Teams."

Vielleicht liest du meine vorstehenden Beiträge mal etwas aufmerksamer. Du kommst bestimmt drauf. Zur konkreten Zusammenstellung des Kaders (welche Spieler man besser hätte holen können und sollen) und was der frühere "Sportvorstand" Schneider alles verpennt und vergeigt hat, dazu habe ich mich in diesem Forum schon häufiger umfassend ausgelassen. Überflüssige Wiederholungen erspare ich mir daher an dieser Stelle.

12.04.2021 - 14:38 - PottIn

yayabinx
Es sind zwei Phänomene: Die Phänomene sind nicht die Abstürze, sondern die Vizemeisterschaft unter Tedesco und die gesamte Hinrunde + Gladbach Heimspiel unter Wagner. Die Realität war die letzte Tedesco Saison mit der knappen Rettung unter Stevens (der erste Totalabsturz nach Vizemeisterschaft). Das war Glück, weil man schon gesehen hat, dass die Mannschaft ein strukturelles Problem hat und Stevens ebenfalls nichts ausrichten konnte. Es war ein Warnsignal, dass bei S04 die gesamte Mannschaft nicht funktioniert. Es wurde ignoriert und die Ursache mal wieder beim Trainer gesucht. Wagner kam und das zweite Phänomen begann - die Hinrunde 2019/2020. Eine, zu dem Zeitpunkt bereits seit einem Jahr überhaupt nicht funktionierende, mit Kenny, Kabak, Gregoritsch und Raman verstärkte Mannschaft, spielt einen tollen und erfolgreichen Fußball. Das Phänomen hat 5 Monate gedauert und dann ist wieder Normalität eingekehrt. D.h Schalke hat bereits seit fast 4 Spielzeiten eine katastrophal zusammengestellte Truppe, die zwischendurch, aus welchen Gründen auch immer, Fußball spielen konnte. Dieses 4 Jahre alte Problem musste irgendwann dem Verein um die Ohren fliegen und war in dieser Saison nicht mehr notdürftig zu kitten.
GlückAuf

12.04.2021 - 14:23 - soso

So isset binz


Die Verantwortlichen sind weg ..... Aber jetzt, was tun ? Die Götter sind besoffen.

Frag mich wieso ....65 noch keine Bundestrainer ist (wo hat hat er den Senf bloß abgeschrieben ?

Die Kicker können vielleicht etwas pöhlen. Aber in der Gesamtgemengelage ist keiner für den Abstiegskampf geeignet.
Und jetzt geht das Hauen, Kratzen, Beißen und Treten erst richtig los (s. K vs MZ). Da schont sich keiner mehr, denn es
geht nur noch um den eigenen Geldbeutel - Liga 1 oder 2.

Naja und gut verkaufen ? Wen denn bitte ?

12.04.2021 - 14:01 - yayabinx

Alles schön und gut Schalker1965. Das Problem ist, dass auch Du nicht weißt was die Verantwortlichen falsch gemacht haben bei der Zusammenstellung des Teams. Du argumentierst so als wüsstest Du alles besser, hast aber auch keine adäquaten Vorschläge zur Verbesserung bei der Spielerauswahl. Ein typischer Fall von: Motzen, maulen, nörgeln, motzen, maulen und nörgeln. Ich kotze.

Meines Erachtens nach ist dieser Einbruch unseres Teams ein noch nie dagewesenes Phänomen in der Bundesliga. Eine Mannschaft spielt um den Einzug in die CL zu Beginn der Rückrunde. OK sie spielen über ihre Verhältnisse und sind so zwischen Platz 6 und 9 real einzuschätzen. Sie sacken aber nicht ab sondern die Mannschaft bricht völlig ein und gewinnt 1 1/2 Saison fast kein Spiel. Belehrt mich eines Besseren aber ich glaube das gab es noch nie.

12.04.2021 - 13:53 - K.P.Schmidt

Mensch #schalker1965,hast du Langeweile.
Ich faß mal kurz zusammen.:
Verplichte technisch gute, karaktervolle Spieler die die Zweikämpfe gewinnen und stell den richtigen Trainer vor die Gruppe und mit ein bischen Glück läuft es.
So einfach kann Fußball sein .

12.04.2021 - 13:20 - Schalker1965

Hier noch eine Anleitung zum erfolgreichen Teambuilding (https://www.vollzeitjobs.de/magazin/teamwork-so-stellen-sie-das-perfekte-team-zusammen.html)

Ein produktives Team ist der Schlüssel für Unternehmenserfolg. Doch welche Rahmenbedingungen muss ein Unternehmen schaffen, damit Teamarbeit funktioniert? Wie stellt man „das perfekte Team“ zusammen? Projekte und Studien, die sich mit diesen Fragen befasst haben, kamen nun zu dem Ergebnis: Es ist gar nicht so wichtig, welche Individuen mit ihren fachlichen Kompetenzen Teil des Teams sind, sondern vielmehr, wie diese miteinander zusammenspielen. Zum Vergleich: Die teuersten und besten Fußballspieler der Welt nützen einem Verein nichts, wenn diese nicht als Team zusammen funktionieren. Ein Haufen von Experten, die alle ihren Willen durchsetzen wollen und von denen jeder auf seine Meinung beharrt, wird wohl kaum Etwas zum Unternehmenserfolg beisteuern können. Aus diesem Grund ist es wichtig, die einzelnen Teammitglieder mit Bedacht zu wählen. Wie Sie laut neuester Forschungsergebnisse das ideale Team zusammenstellen, erfahren Sie hier.

Jeder Arbeitgeber sollte sich bewusst machen, wie sehr der Erfolg einer Firma von den einzelnen Mitarbeitern abhängt. Die Zusammenarbeit dieser ist nämlich der Schlüssel zu mehr Produktivität, Innovationen, und im Umkehrschluss daran auch für mehr Umsatz. Doch ein erfolgreiches Team bietet nicht nur Vorteile für das Unternehmen. Die Mitglieder des Teams selbst sind, sofern eine gute Zusammenarbeit einwandfrei funktioniert, zufriedener mit ihren Job. Wenn die Zusammenarbeit klappt, steigert das die Identifikation zum Unternehmen, was sich positiv auf das Employer Branding auswirkt. Dadurch kann eine hohe Fluktuationsrate vermieden werden, was sich ebenfalls positiv auf Recruitingkosten auswirkt. Es gibt also genügend Gründe, sich mit den idealen Rahmenbedingungen für mehr Teamerfolg auseinanderzusetzen.

Teamerfolg: So schaffen Sie die Rahmenbedingungen für besseres Teamwork
Am Markt etabliert, stetig wachsende Umsatzzahlen, innovativ und dynamisch. Dies sind die Eigenschaften, die erfolgreiche Unternehmen auszeichnen. Doch wie erreicht man diese Ziele? In erster Linie braucht es dafür eins: Gute Teamarbeit. Damit diese überhaupt erst möglich ist, sollten folgende Rahmenbedingungen geschaffen werden:

Das perfekte Umfeld schaffen
Nur diejenigen Mitarbeiter, die sich in ihrem Umfeld wohlfühlen, werden sich auch nicht davor scheuen, Vorschläge zu unterbreiten oder neue Ideen in den Raum zu werfen. Sie sollten sich sicher fühlen, respektiert und wertgeschätzt. Arbeitnehmer, die Angst davor haben müssen, ihre Vorschläge würden nicht auf Akzeptanz, dafür aber auf harsche Kritik treffen, behalten Ideen für sich. Und so kann das Unternehmen nicht vom Einfallsreichtum seiner Mitarbeiter profitieren. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre und ein harmonisches Miteinander unter Kollegen sind daher Punkte, die nicht unterschätzt werden sollten.

Ein gemeinsames Ziel definieren
Das gemeinsame Ziel lautet zwar immer, ein Projekt zum Erfolg zu bringen, doch kann man sich bei der Zieldefinierung auch ein wenig mehr Mühe geben. Denn Teamspirit, also der Teamgeist, darf nicht fehlen. Eine Identifikation mit der Gruppe als Schlüssel für eine hohe Kooperationsbereitschaft, dem offenen Austausch von Ideen, sowie dem respektvollen Umgang miteinander. Sind alle Mitglieder eines Teams der festen Überzeugung, sie tun etwas Sinnvolles, und ziehen dabei am gleichen Strang, dann stärkt das nicht nur die Gruppendynamik, sondern auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Mehr Motivation und eine höhere Arbeitsmoral können also mit der richtigen Zieldefinierung erreicht werden.

Regelmäßige Rückmeldungen
Transparenz ist das A und O von erfolgreichem Teamwork. Jedes Teammitglied sollte immer wissen, auf welchem Stand das Projekt gerade ist und wie als nächstes vorgegangen wird. Nur so können die einzelnen Mitarbeiter auch ihren Beitrag effizient beisteuern. Regelmäßige Meetings sind daher unverzichtbar, genauso wie der Austausch darüber, wie die Arbeit bei jedem Einzelnen vorangeht. Durch häufiges Feedback sorgt man außerdem dafür, dass Prozesse kontinuierlich optimiert werden. Eine gemeinsame Reflexion darüber, wie die Arbeit vorankommt und welche Herangehensweise hilfreich war und welche nicht, darf auch nicht fehlen.

Das „perfekte Team“ zusammenstellen
Wenn die Rahmenbedingungen umsetzbar sind, geht es an die Zusammenstellung des „perfekten Teams“. Den größten Fehler, den Arbeitgeber dabei begehen, ist nur auf die fachlichen Qualifikationen der Mitarbeiter zu achten. Viel wichtiger ist aber die Persönlichkeit der einzelnen Arbeitnehmer. Der britische Psychologe Meredith Belbin hat neun Teamrollen herausgearbeitet, die in Kombination miteinander das „perfekte Team“ bilden. Drei davon sind handlungsorientierte Rollen, drei weitere bilden die kommunikationsorientierten Rollen, und die letzten drei stellen die wissensorientierten Rollen dar. Hier die Zusammensetzung eines perfekten Teams nach Belbin:

Der Neuerer/Erfinder: Dieser Mitarbeiter zeichnet sich durch seine unorthodoxe Denkweise aus. Er hat keine Angst vor Veränderungen, bringt innovative Ideen ein und steckt voller Kreativität und Erfindergeist.

Der Wegbereiter/Weichensteller: Der Wegbereiter ist extrovertiert und hat ein Händchen für das Knüpfen von neuen Geschäftskontakten. Die Kunden lieben ihn und er hat ein sehr breites Netzwerk, auf das er zurückgreifen kann. Somit stellt er die Weichen für das Umsetzen von Plänen.

Der Koordinator/Integrator: Dieses Teammitglied ist sehr wichtig, den der Koordinator koordiniert Arbeitsprozesse, setzt Prioritäten und bringt Entscheidungsprozesse voran. Zudem achtet der Koordinator darauf, dass Zeitvorgaben und Deadlines eingehalten werden. Ihm gehört das ganze Vertrauen des Teams.

Der Macher: Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hier um eine handlungsorientierte Rolle. Der Macher setzt Vorgaben um, definiert Teilziele und formt Strukturen im Arbeitsprozess. Zudem bringt er Entscheidungen voran und sorgt für eine gewisse Dynamik im Team.

Der Beobachter: Der Beobachter zeichnet sich dadurch aus, dass er analytisch und strategisch die Machbarkeit von Ideen prüft. Er betrachtet die Dinge distanziert und nüchtern und hat damit den Ruf, ein gutes Urteilsvermögen zu haben.

Der Teamarbeiter/Mitspieler: Hinter dieser Rolle verbirgt sich die „gute Seele“ des Teams. Dieser Mitarbeiter ist besonders sozial, sehr kommunikativ und sorgt für ein angenehmes Arbeitsklima. Vor allem in Konfliktsituationen ist seine Diplomatie gefragt. Aber auch sonst ist der Teamarbeiter ein guter Vermittler zwischen den einzelnen Teammitgliedern.

Der Umsetzer: Umsetzer entwickeln Arbeitspläne, arbeiten methodisch und systematisch. Einsatz finden Umsetzer zum Beispiel bei der Definition von Zielen. Sie arbeiten diszipliniert und effektiv daran, Konzepte in durchführbare Arbeitsschritte zu verwandeln und geben ihren Teammitgliedern somit konkrete Handlungsempfehlungen.

Der Perfektionist: Diese Teamrolle achtet auf all die Details, die anderen Mitarbeitern leicht entgehen könnten. Der Perfektionist vermeidet Fehler und sorgt damit für optimale Ergebnisse der Gruppe. Er ist besonders pünktlich, zielstrebig und ehrgeizig.

Der Spezialist: Ohne ihn geht es nicht: Der Spezialist liefert das nötige Know-How für die Teamarbeit. Diese Teamrolle befasst sich eher mit fachlichen Inhalten und leistet einen professionellen Beitrag zur restlichen Teamarbeit. Mit seinem fundierten Experten- und Hintergrundwissen ergänzt der Spezialist mögliche Lücken anderer Teammitglieder.

Erfolgreiches Teamwork
Diversität spielt in dem Konzept von Belbin eine zentrale Rolle. Doch auch aktuelle Studien belegen: Heterogene Teams arbeiten besser zusammen als homogene Teams. Die unterschiedlichen Perspektiven, Blickwinkel und Meinungen gegenüber einem Projekt sind es vermutlich, die zu einer besseren Umsetzung führen. Dabei dürfen Elemente wie Wertschätzung, Kommunikation auf Augenhöhe, und der Respekt voreinander nicht fehlen. Auch sollten die einzelnen Teammitglieder stets auf die gegenseitige Unterstützung der Anderen hoffen können. Sind die richtigen Typen dafür gefunden und die Rahmenbedingungen ebenfalls gegeben, steht einem erfolgreichen Teamwork nichts mehr im Wege!

12.04.2021 - 13:08 - Schalker1965

Das Problem sind nicht die Einzelspieler. Das Problem ist das fehlende Kollektiv, die fehlende Harmonie und die fehlende Hierarchie. Hier wurde ein "Kapelle" blind zusammengekauft. Die teuersten und besten Fußballspieler der Welt nützen einem Verein nichts, wenn diese nicht als Team zusammen funktionieren. Das hat man weder im AR noch im Vorstand frühzeitig erkannt. Stattdessen hat man es vorgezogen, den "Dirigenten" 4 Mal auszutauschen. Logische Konsequenz: Abstieg in Liga 2.
Und für dieses kollektive Totalversagen müssen die Verantwortlichen nun ihren Hut nehmen, soweit nicht bereits geschehen.

12.04.2021 - 12:47 - Gemare

Die ganzen hochbezahlten, sogenannten Stars,haben den Abwärtstrend auch nicht aufhalten können. Wenn man sie gut verkaufen kann....... Bitte,nichts dagegen! Sie haben ALLE enttäuscht, und nichts gebracht.