Groß war die Aufregung nach dem Strafstoß für Union Berlin bei der 1:2-Niederlage auf Schalke. Selbst nach dem Abpfiff herrschte Redebedarf - auch wenn S04 das Spiel noch gewann.

Schalke 04

Das sagt Nastasic zum Schwalben-Elfmeter von Union

30. November 2019, 11:49 Uhr

Foto: firo

Groß war die Aufregung nach dem Strafstoß für Union Berlin bei der 1:2-Niederlage auf Schalke. Selbst nach dem Abpfiff herrschte Redebedarf - auch wenn S04 das Spiel noch gewann.

Es war der große Aufreger im Spiel. Beim Stand von 1:0 aus Schalker Sicht ging Berlins Robert Andrich in der 35. Minute im S04-Strafraum zu Boden, als er sich in einem Zweikampf mit Matija Nastasic verwickelt sah. Schiedsrichter Daniel Schlager zeigte sofort auf den Punkt - zur Fassungslosigkeit des Serben und der übrigen Schalker Spieler. Auf den TV-Bildern war deutlich zu sehen, dass Andrich bereits abhob, bevor es überhaupt ansatzweise zu einem Kontakt mit dem Fuß von Nastasic kam. 


Die Proteste der Schalker Spieler bei Referee Schlager nützten natürlich nichts - wesentlich überraschender war da schon, dass offenbar auch aus dem Kölner Keller keine Ansage seitens Videoassistent Deniz Aytekin kam, sich die besagte Szene noch einmal anzuschauen. Einen kurzen Kontakt wird es definitiv gegeben haben - warum Schlager aber dennoch unumstößlich bei seiner Entscheidung blieb, ist auch am Tag danach schwer verständlich. Berlins Marcus Ingvartsen war es indes egal - er verwandelte den Elfmeter souverän zum 1:1 (36.).

Für Nastasic war es kein Elfmeter

"Es war für mich kein Foul und somit auch kein Elfmeter", sagte "Sünder" Nastasic nach dem Spiel in den Katakomben der Veltins-Arena. "Ich habe zum Schiedsrichter gesagt, dass ich meinen Gegenspieler gar nicht berührt habe." Auch Weston McKennie und Daniel Caligiuri redeten lautstark auf Schiedsrichter Schlager ein.


Da Schalke dank des späten Treffers von Suat Serdar (86.) die Partie schließlich noch 2:1 gewann, konnten die Akteure die Szene nach dem Ende schon wieder gut verkraften. Nastasic machte in jedem Fall keinen Mega-Aufreger aus der Situation: "Wir haben gewonnen. Das war für uns das Allerwichtigste", so der Innenverteidiger. 

Der 26-Jährige hatte auf dem Platz zwei verschiedene Hälften gesehen. Die erste gehörte Union, im zweiten Abschnitt war Königsblau aber die spielbestimmende Mannschaft. "Wir haben uns vorgenommen, mehr Raum für unsere Offensivspieler zu schaffen und die Flügel mehr zu besetzen. Wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt und es geschafft, Union Berlin von unserem Tor wegzuhalten", freute sich Nastasic.

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Kommentieren

02.12.2019 - 18:10 - Gemare

Es ist schon erstaunlich das bei Schalkespielen immer nur der Gegnerstrafraum beobachtet wird .

30.11.2019 - 21:35 - soso

Der Nastasic ist ein Klopper. Da kann man mal 11m geben.

30.11.2019 - 19:21 - KB1904

Sorry lieber DFB. Aber das grenzt schon an ............! Wo war der Kölner Keller? Das man sich diese Szene nicht näher anschaut zeigt mir, das beim VAR alles möglich ist was nicht dem eigentlichen Zweck dient.Überall klappt es mit dem Videobeweis, nur bei unseren selbsternannten Götter in Schwarz oder welcher Farbe auch immer, nicht.

Ihr macht den Fußball in Deutschland kaputt!

30.11.2019 - 14:55 - Schalker1965

Der Elfer war ein Witz. Wo war der Kölner Keller? Stromausfall? Bei solchen Videoassistenten kann man den Videobeweis wieder abschaffen.