Westfalenpokal

Finale! VfL-U19 schockt den BVB

18. April 2019, 20:39 Uhr

Foto: VfL Bochum

Das erste Halbfinale im U19-Westfalenpokal war eigentlich das vorweggenommene Endspiel. Der VfL Bochum empfing am Donnerstag den BVB. Und gewann nach einem irren Spiel mit 4:2 nach Verlängerung. 

Was in der Junioren-Bundesliga nicht klappte, das gelang dem VfL im Westfalenpokal. In der Liga gab es gegen den BVB zuhause ein 1:1, in Dortmund eine 0:1-Niederlage. Jetzt war Bochum dran. Und wie. Zwei Rückstände konnte der VfL ausgleichen, um dann am Ende in der Verlängerung den längeren Atem zu haben. 


Der BVB ging in Minute 24 in Führung. Furkan Sagmann glich für die Hausherren acht Minuten später aus. So ging es in die Kabine. Nach dem Wechsel war wieder Borussia Dortmund dran. Pena Zauner brachte den Favoriten zum zweiten Mal in Führung. Aber Bochum bewies Moral und glich erneut aus. Darius Stawski war für Bochum erfolgreich. 

Und dann kam die Verlängerung, dann kam Gentrit Limani für den VfL. Er traf nach 92 Minuten zum 3:2, den Schlusspunkt setzte erneut Limani in der letzten Spielminute. Der Rest war Jubel. Der Finalgegner der Bochumer wird am Ostermontag (12 Uhr) ermittelt. Der TSC Eintracht Dortmund empfängt dann Preußen Münster.  Wer auch immer gewinnt, im Finale am 1. Mai (10:30 Uhr) wird der VfL dann der große Favorit sein. 

Zuvor geht es aber erst noch in der U19-Bundesliga weiter. Hier kann der VfL die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft allerdings nur noch theoretisch erreichen. Zu groß ist der Rückstand des Tabellenvierten auf das Führungstrio aus Köln, Schalke und Dortmund. Bei drei ausstehenden Begegnungen liegt Bochum acht Zähler hinter dem BVB und neun hinter Schalke und Köln zurück. Somit ist das kommende Heimspiel gegen Leverkusen (27.4., 13 Uhr) eine Art Warmlaufen für das Pokalfinale.

Der BVB kann sich hingegen voll auf die Liga konzentrieren. Hier gilt es, mindestens Platz zwei zu erreichen, um erneut um die Deutsche Meisterschaft mitspielen zu können.  Als nächstes muss der BVB zuhause gegen RWE ran (28.4., 11 Uhr). cb


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