Diese drei Stürmer hat Schalke auf dem Zettel

14.12.2018

S04

Diese drei Stürmer hat Schalke auf dem Zettel

Foto: Getty (2), dpa (1)

Der FC Schalke 04 will und muss sich in der Winterpause verstärken. Vor allem in der Offensive drückt bei den Königsblauen der Schuh. 

Christian Heidel muss liefern. Der Schalker Sportvorstand, dem von Boss Clemens Tönnies sogar ein Helfer in Sachen Kaderplanung angeboten wurde, steht unter der Beobachtung des Aufsichtsrates. In der Vergangenheit lag der ehemalige Mainz-05-Manager bei seinen Transfers zu oft daneben.

Nach dem schwachen Saisonstart und dem Rumoren der letzten Tage steht Heidel unter Druck. In der Winterpause sollen möglichst zwei Großverdiener abgegeben werden: Johannes Geis (25) und Franco Di Santo (29), deren Verträge im Juni 2019 auslaufen. Ihre Gehälter könnten dann in einen Offensiv-Neuzugang investiert werden.

Auch dem Ukrainer Yevhen Konoplyanka (29/Vertrag bis 2020), der auch in seiner dritten Saison auf Schalke nur gelegentlich sein Können aufblitzen lässt, würde Schalke bei einer Offerte keine Steine in den Weg legen. Darüber hinaus gibt es konkrete Überlegungen, dass Linksverteidiger Abul Rahman Baba (24) zurück zu seinem Stammverein FC Chelsea wechselt und von dort an einen anderen Verein ausgeliehen wird. „Dass wir uns Gedanken machen um den Kader und wie es ab Januar dann weitergeht, ist völlig normal. Das machen wir auch“, sagt Heidel. 

Wie die Bild-Zeitung berichtet haben die Gelsenkirchener drei ausländische Angreifer auf dem Zettel. Hier sind jeweils Ausleihgeschäfte ein Thema.

Schalke hat drei Angreifer im Auge - einer davon hat eine Wolfsburg-Vergangenheit

Der Boulevard nennt hier die Namen von Divock Origi (23/Liverpool), Nikola Kalinic (30/Atletico Madrid) und Vincent Janssen (24/ Tottenham).

Origi besitzt in Liverpool einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 und kam in dieser Spielzeit nur zu vier Pflichtspieleinsätzen (zwei Tore, zwei Vorlagen) für die Reds. Eines dieser Spiele absolvierte er für die Liverpooler Zweitvertretung, wo er auch in 90 Minuten gleich einen Treffer schoss und ein weiteres Tor vorbereitete. Origi dürfte den Bundesliga-Kennern bekannt vorkommen. In der Saison 2017/18 war der Belgier nämlich an den VfL Wolfsburg ausgeliehen. In 36 Spielen schoss er sieben Tore für die Wölfe.

Ein weiterer Kandidat auf Schalke soll Kalinic sein. Der Kroate kommt bei Atletico Madrid nicht über die Reservistenrolle hinaus. In der laufenden Serie kommt Kalinic zwar auf 13 Einsätze (zwei Tore), aber nur 563 Einsatzminuten. Er gehört zu den Teilzeitarbeitern im Team von Trainer Diego Simeone. Kalinic besitzt in Madrid einen Vertrag bis zum Sommer 2021.

Der Dritte im Bunde ist Janssen. Der Niederländer, der aktuell eine Fußverletzung auskuriert, steht noch bis zum 30. Juni 2020 bei Tottenham Hotspur unter Kontrakt. Janssen, der seit Sommer 2016 in London spielt, war in der Vergangenheit an AZ Alkmaar (49 Spiele, 32 Tore) und Fenerbahce Istanbul (18 Partien, fünf Treffer) ausgeliehen. Für Tottenham erzielte er sechs Tore in 39 Einsätzen.

Autor: Krystian Wozniak


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15.12.2018 - 12:39 - easybyter

Herr Wozniak, der Vorstand steht immer unter Beobachtung des Aufsichtsrates, denn das ist seine genuine Aufgabe, also nicht weiter erwähnenswert; es sei dann man will damit Druck aufbauen und stellt das als etwas Besonderes dar. Wer sich auf Bild stützt, hat allerdings schon oft daneben gelegen. Die wissen immer Dinge, die den Verantwortlichen der jeweiligen Vereine noch nicht bekannt sind.

15.12.2018 - 12:31 - easybyter

Bei welchen Transfers lag Heidel denn bitte daneben? Hier wird doch einmal mehr versucht, künstlich Druck zu erzeugen. Schalke sollte nicht den Fehler machen und einen teuren Panikkauf in der Winterpause durchführen. Ich denke dass man mit dem vorhandenen Kader, wenn die Verletzten wieder an Bord sind, durchaus erfolgreich spielen kann. Die oberen Tabellenplätze sind eh weg. Da gilt es weiter zu arbeiten und die Mannschaft langfristig sinnvoll zu vertstärken. Heidel wird sich da sicher nicht von der Presse unter Druck setzen lassen und Tönnies wir hoffentlich erkannt haben, dass er nicht laut denken soll.

14.12.2018 - 15:17 - luko1944

Das ist wieder Blöd -Zeitungsmist Von der Klasse hat man selber reichlich dann lieber nichts.

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