11.09.2018

RWO-Knall

Terranova muss zum Rapport

Foto: FFS

In der zweiten Runde des RevierSport-Niederrheinpokals ist Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen gegen Oberligist SSVg Velbert mit 5:6 nach Elfmeterschießen peinlich ausgeschieden.

Rot-Weiß Oberhausen und Trainer Mike Terranova konnten am Dienstagabend im Stadion Niederrhein vor 720 Zuschauern trotz einer frühen 1:0-Führung durch Tim Hermes (3.) nicht in die dritte Runde des RevierSport-Niederrheinpokals einziehen. Robert Nnaji glich in der 87. Minute zum 1:1 für Velbert aus, das im Elfmeterschießen die Nerven behielt und den Regionalligisten bis auf die Knochen blamierte.

Während die Spieler des Tabellendritten der Regionalliga West mit enttäuschten Mienen wortlos aus den Katakomben des Stadions schlichen, war der Trainer der Kleeblätter auch eineinhalb Stunden nach Abpfiff nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Wie RevierSport noch vor Ort erfuhr, musste Terranova zum Rapport bei der sportlichen Leitung des Vereins um Sportdirektor Jörn Nowak. Der Trainer soll sich in den vergangenen Wochen nicht gerade beliebt gemacht haben, da er einen Lehrgang zum Fußballlehrer absolviert und seine Mannschaft unter der Woche nicht regelmäßig trainieren kann. Nun folgte nach einem guten Saisonstart der große sportliche Knall in der noch jungen Saison.

Zwar hat Terranova durch den Erfolg in der Liga einige Argumente auf seiner Seite, doch auf lange Sicht könnte ein Trainer, der seine Mannschaft nicht regelmäßig unterstützen kann,nicht das sein, was man sich bei RWO vorgestellt hatte - auch wenn der Verein zunächst dachte, der Teilzeitplan würde aufgehen. Das erste Zeichen in die falsche Richtung gab es nun mit dem Ausscheiden gegen den Oberligisten aus Velbert. 


Kurz vor Mitternacht konnte unsere Redaktion dann doch noch mit dem Oberhausener Trainer sprechen, der sich wie folgt äußerte: "Es ging nicht um meine Person, wir haben über das Spiel diskutiert. Am Ende des Tages muss meine Mannschaft das Spiel gewinnen, das müssen wir uns ganz klar ankreiden lassen. Am Wochenende geht es weiter." Auf die Frage, ob Terranova denn definitiv Trainer bleibe und im kommenden Spiel gegen den SC Wiedenbrück auf der Bank sitze, antwortete er: "Natürlich. Darüber haben wir nicht gesprochen."

Autor: Marlon Irlbacher

Kommentieren

13.09.2018 - 10:18 - moselaner

Für rwo ist die Niederlage peinlich,wäre rwe das passiert wäre die Niederlage unglücklich.noch unglücklicher finde ich eure neue rs aufmachung,da ist aber ein Experte am Werk gewesen.

12.09.2018 - 23:43 - Franky4Fingerz

RS-Knall aka Die Wahrheit https://www.youtube.com/watch?v=VZ1clesUb2g

12.09.2018 - 19:44 - Frankiboy51

ScheiB Photo, scheiB Artikel, liebe RS, besser kein Artikel als solch ein fake als Meldung.>>>>>>>>>>>>>>>>>>> https://www.rwo-online.de/news/interview-mit-jorn-nowak.html RWO bedankt sich bei der Ligenpreße, zumindest der kleine Teil, der hier in der Westphalen Sport noch liest.

12.09.2018 - 11:44 - Sch'tis

Angebote, mehr Angebote ! Keine Forderung an den örtlichen Supermarkt, sondern der verzweifelte Ausruf des Ballführenden, wenn alle konsequent hinter dem Gegenspieler stehen. // So hätte Franziboy51geantwortet, hätte sich RWE gestern gegen Velbert blamiert.

12.09.2018 - 10:24 - Franky4Fingerz

Schluss mit den Experimenten!

12.09.2018 - 07:42 - fussballnurmi123

Auf diese Weise bleibt RWO ein erneutes 0:6 in der 1. Runde des DFB-Pokals 2019/2020 erspart.

12.09.2018 - 06:28 - Red-lumpi

@Frankibubi51...das tut mir jetzt aber echt leid.....Muhahahaha.........

12.09.2018 - 06:15 - neigefraiche

Raus in der zweiten Runde für einen ambitionierten Regionalligisten, das ist ärgerlich. Allerdings ist Velbert auch keine Laufkundschaft, ebenfalls ambitioniert und RL-erfahren. Dort kann man durchaus mal unterliegen. Wenn die häufigere Abwesenheit des Trainers tatsächlich als wesentlicher Grund für Leistungsschwankung bei RWO ausgemacht wird, dann wird das dicke Ende möglicherweise noch folgen. Noch hält der Laden offensichtlich dicht, angesichts des wohl höchst ambitionierten Saisonziels aber wird der Laden zügig zu einer Entscheidung in der Vertrauensfrage kommen müssen. Und das wird man RS kaum länger vorenthalten können. Viktoria stand vor vergleichbarem Problem und verlängerte den Vertrag mit Kaczmarek seinerzeit nicht, als er seinen Plan vorstellte während der Saison zwischen Köln und Hennef bzw. zwischen Trainer- und Schulbank pendeln zu wollen. Vertrauen gab es in das Trainergespann nicht, also zog Viktoria schon vor Saisonstart die Reißleine. Mein Standpunkt dazu: gute Trainer sollte man nicht ohne weiteres ziehen lassen. Sich weiterentwickeln lassen, Vertrauen in das Trainergespann investieren, es wird sich mittelfristig für beide Seiten auszahlen. Auch wenn es ein gewisses Risiko mitsichbringt. Allerdings ist der Zeitpunkt arg ungünstig, mitten in einer Saison mit Direktaufstiegsoption eine solche Entwicklung nun zu hinterfragen.... Ich würde ihn halten. Sonst kommt ein anderer Verein, der das Risiko besser abschätzen kann und somit wohlwollend eingehen wird.

12.09.2018 - 00:25 - Frankiboy51

Oh Marlon Irlbacher, trotz Überstunden keinen Skandal bei RWO aufgedeckt ? Womit hatte sich Terra denn in den vergangenen Wochen nicht gerade beliebt gemacht haben ? Wer ist das RWO Leaks ?

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