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Bier und Bratwurst-Test
Folge 22: Schlange stehen mit Norbert

Bier- & Bratwurst-Test: Schlange stehen mit Norbert

Wir waren mal auswärts essen. Es ging hinaus aus dem Revier in Richtung Frikandel-Tiefebene. Knapp davor ragt ein modernes Stadion in die Höhe: Der neue Tivoli.

Alemannia Aachens neuer Tivoli hat vor nicht allzu langer Zeit eine charmante Bruchbude in der unmittelbaren Nachbarschaft abgelöst hat. Aber macht das auch die Wurst besser? Wir testen die letzte Bratwurst vor der Grenze.

Bier:

Schaum

Wie im Burger-Restaurant wird im hinteren Teil arbeitsteilig vorgezapft, doch steht das Bier dadurch vielleicht auch mal eine Minute zu lange auf der Durchreiche in der Mitte, was wertvolle Schaummillimeter kostet.

Temperatur Der Weg in die Blöcke ist lang und überdurchschnittlich steil, doch kann man die Mühe auch den tapferen Jungs überlassen, die das Bier in sauschweren Rucksackfässern hochschleppen. Dank deren Kälteisolation kommt selbiges ohne Temperaturverlust auch bei hohen Temperaturen auf den höchsten Stufen an.

Geschmack In Aachen trinkt man Bitburger, „das Bier der Nationalmannschaft“. So lecker schmeckt das also, wenn Mesut, Manu und Kevin nach dem harten Qualifikationsalltag in Aserbaidschan unter der Dusche eine Kiste wegmachen. Cool! Nun will ich auch Nationalspieler werden.

Preis/Leistung 3,10 Euro für den 0,4-Liter-Becher sind alles andere als günstig, doch die aus den Wellenbrechern des alten Tivoli zusammengeschweißten Stammtische im Stadionumlauf laden zum Verweilen ein geben dem Biergenuss ein besonderes Flair.

Bewertung: Ein Becher: mies. Fünf Becher: hervorragend.

Bratwurst:

Konsistenz Ein Wurst, die auch für Zahnlose bestens geeignet ist. Hinter der Pelle befindet sich eine weiche Konsistenz, die schon in sich zusammenfällt, wenn man sie nur böse anschaut. Teile davon verkleben sich hartnäckig und kariesfördernd über die gesamte Spieldauer hinter „“5 ol“ und „4 ol“ und trieben mich in den Wahnsinn. Tivoli-Besucher, vergesst die Zahnseide nicht.

Aussehen Nicht besonders dick, dafür recht lang. Zudem ist die Haut offensichtlich schon zu Beginn des Grillens über die gesamte Länge aufgeplatzt. Die an diesen Stellen mattbraune Färbung bildet einen einladen Kontrast zu den unversehrten, in glänzendem Braun schimmernden Teilen.

Temperatur Neues Stadion, das heißt: Modernstes Catering-Equipment – glänzend, ergonomisch, hochfunktionell. So stehen die nicht „in time“ produzierten Würste vor dem Abverkauf im V-förmigen Halterungen, offensichtlich prima gewärmt.

Extras Alle Verkaufsstellen sind in die Stadionumzäunung integriert und in manchen Fällen sogar zu zwei Seiten offen, sodass selbst der draußen gelangweilt herumlungernde Stadionverbotler an die Wurst kommt.

Geschmack Die ersten drei Bisse nehme ich noch ohne Senf und Ketchup. Und weil es geschmacklich einfach passt, entscheide ich mich, die Zapfeuter an der Wand gar nicht erst anzusteuern. Nur leider: Später am Abend hat sich die Wurst auch beim kleinsten Aufstoßen noch mal in Erinnerung gebracht.

Preis/Leistung 2,50 kostet das Exemplar, doch dafür gibt es auch noch eine Ration Alemannia-Bildung inklusive. Rechts und links der Kioske befinden sich Schautafeln, die die Klub-Historie beleuchten. Und während ich so vor mich hin warte, drängen sich unweigerlich Schwarz-Weiß-Bilder und ein paar Zeilen über Norbert Buschlinger ins Blickfeld. Erkenntnis: Wer nur genug Würste isst, kann sich die Vereinschronik aus dem Fanshop sparen.

Bewertung: Ein Würstchen: mies. Fünf Würstchen: hervorragend.

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