Sprockhövel: Stadionumbau

"Forderungen in jedem Punkt erfüllt"

04. August 2009, 10:27 Uhr

Es gehört zum Sommerpausen-Programm vieler Aufsteiger: Die Nachbesserungen auf den Platzanlagen. Bei der TSG Sprockhövel werden die letzten Handgriffe erledigt.

„Dann fallen nur noch einige bautechnische Kleinigkeiten an, beispielsweise das Montieren von Wasserhähnen“, sagt TSG-Sprecher André Meister, „dann sind wir bereit für das erste Spiel.“ Bis ins letzte Detail habe der NRW-Liga-Neuling die Verbandsvorschriften umgesetzt.

...und das besonders kostenschonend: Wie auch beim viel gepriesenen Einsatz der Fans von Union Berlin drei Etagen höher, wurden alle Arbeiten von den Vereinsmitgliedern in Eigenregie umgesetzt. „Bisher ist hier noch keine einzige Firma da gewesen“, berichtet ein stolzer Meister, „dafür aber bis zu 35 Freunde unseres Klubs. Da sind Stahlbauer dabei, aber auch Maler. Jeder hat sich um das gekümmert, was er kann, dafür oft noch andere Freiwillige mitgebracht.“

Auf dem Auftragszettel der fleißigen Helfer standen beispielsweise die Einrichtung von Presseplätzen, der Aufbau eines dritten Kassenbereich oder auch die bauliche Abtrennung eines Gästefan-Sektors mit zusätzlichen Toiletten, Verkaufsständen und einem 2,20 Meter hohen Zaun – in anderen Fällen einer der Hauptstreitpunkte der Lizenzierung. „Wobei wir uns diese ‚artgerechte‘ Fanhaltung gerne erspart hätten“, erklärt Meister.

Nicht offiziell vorgeschrieben und trotzdem fortan ein Schmuckstück am Baumhof: die neue Anzeigetafel. Auch hier gilt: Das Zusammenlöten der LED-Module und die Einrichtung der Fernsteuerung erledigten die Mitglieder.

Lediglich in einem Punkt des Rundumfliftings der TSG-Anlage wird es noch ein wenig dauern. Im Oktober soll der neue VIP-Raum samt des in der ersten Etage befindlichen Gesundheits- und Fitness-TREFFS eingeweiht werden. Meister: „Das ist gerade erst der Estrich drin. Das ist etwas, was sich nicht in einer Sommerpause erledigen lässt.“

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