03.08.2008

RWO: Relaunch, Personalien und eigenes Vokabular

Spielertunnel wird zum Stolleneingang

Personalien bei RWO. Permanent bei der ersten Mannschaft ist seit einer Woche der A-Jugendliche Dominik Borutzki.

Der Verteidiger betont: „Das ist ganz anders als in der Jugend. Alles viel schneller und härter.“ Oberhausens Physiotherapeut Andre Laufer zum Bandscheibenvorfall von Thomas Schlieter: „Wir hoffen, dass Thomas in drei Wochen wieder auflaufen kann.“

Länger dauert es noch bei Benny Reichert, der nach seiner Schulterblessur erklärte: „Drei Wochen ist die OP her, noch drei Wochen, dann kommt die Manschette ab. Bis dahin kann ich Fahrrad fahren und die Kraft trainieren.“

Besser sieht es bei Dimitrios Pappas aus, der nach seiner Verletzung am Sprunggelenk berichtete: „Es sieht gut aus, aber wir schauen von Tag zu Tag.“ Sein Comeback-Ziel bleibt das Pokalspiel gegen Leverkusen.

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Neuzugang Moritz Stoppelkamp, der aus Essen nach Oberhausen kam, wäre gerne schon im Winter ein Kleeblatt geworden. Alles war klar, dann kam das Veto von RWE. Sein Rückblick: „Leider hat man mich nicht ziehen lassen. Ich wäre gerne mit RWO aufgestiegen. Aber jetzt bin ich ja hier.“

Auch in der Zweitliga-Saison 2008/2009 heißt der Kapitän der Oberhausener Benjamin Reichert. Der zurzeit verletzte Abwehrspieler (Schulteroperation) wurde von Cheftrainer Jürgen Luginger zum Mannschaftskapitän bestimmt, seine Vertreter sind Markus Kaya und Mike Terranova. Zuvor hatten die Spieler die Mitglieder des Mannschaftsrates gewählt, zu dem neben B. Reichert, Kaya und Terranova noch Dimitrios Pappas und Marcel Landers gehören.

Reichert zu seiner erneuten Wahl: „Ich habe etwas damit gerechnet. Schließlich lief es in den letzten beiden Jahren wirklich sehr gut. Trotzdem ist es immer wieder eine Ehre, der Kapitän zu sein.“ Auffällig: Im Mannschaftsrat findet sich kein Neuzugang wieder. Reichert: „Jeder hatte fünf Stimmen. Das kam dabei heraus. Ich finde das nicht schlimm. Erfahrene Jungs wie Benjamin Schüssler oder Felix Luz werden auch so ihre Meinung sagen und sich einbringen.“

Testspieler Adrian Spier wird kein Kleeblatt. Der ehemalige Düsseldorfer, der im Sommer fast bei Bremen II landete, konnte im Training nicht vollends überzeugen. Coach Jürgen Luginger: „Adrian ist ein guter Junge, aber er könnte uns jetzt nicht sofort weiterhelfen.“ Der Trainer geht daher aktuell davon aus, bis zum Saisonstart keinen Neuzugang mehr vermelden zu können. „Wir halten aber trotzdem die Augen offen.“ Wobei auch der ausländische Markt eine Option ist.

RWO und sein eigenes Vokabular. Der VIP-Raum heißt in Oberhausen Sponsorenkabine. Der Spielertunnel wird in Anlehnung an das Saisonmotto „Malocherschicht die II.“ Stolleneingang genannt.

Auch die RWO-Homepage wird erneuert. Spätestens am kommenden Freitag soll der Relaunch abgeschlossen sein.

Am Donnerstag lud der langjährige Partner von RWO, die Energieversorgung Oberhausen AG (evo), neben dem Trikotsponsor VATRO weiterhin Hauptsponsor des Vereins, zur internen Saisoneröffnung in die hauseigene Kantine ein. Unter dem Motto „RWO-Familientreffen“ fanden sich Aufsichtsrat, Wirtschaftsrat, Vorstand, Geschäftsführung, sportliche Leitung, Trainerstab und Mitarbeiter sowie der komplette Zweitligakader des SC RWO zusammen. „Zwei Mal haben wir uns bereits als RWO-Familie bei der evo im Vorfeld der Saison getroffen, zwei Mal sind wir anschließend aufgestiegen. Das waren zwei echte Sommermärchen. Wir hoffen, dass wir mit der Fortsetzung dieser Tradition auch ein klein wenig dafür sorgen können, dass wir am Ende dieser Spielzeit den Klassenerhalt in der 2. Liga zusammen feiern werden“, erklärte Gastgeber Hartmut Gieske, kaufmännischer Vorstand der evo und RWO-Aufsichtsratsvorsitzender.

RWO-Angreifer Felix Luz ist am Donnerstag in das Mannschaftstraining zurückgekehrt. Nach überstandener Wadenzerrung konnte der Stürmer das volle Programm wieder absolvieren.

Auch in der Zweitliga-Spielzeit bringen die Fanbusse die RWO-Anhänger zu den Auswärtspartien der Oberhausener. Karten für die Fahrten gibt es ab sofort nicht nur an den bekannten Verkaufsstellen (Kleeblätter-Ausstatter, RWO-Geschäftsstelle), sondern auch im Yesterday in Sterkrade (Neumühler Str. 2, Dienstag-Sonntag ab 18 Uhr). Die Preise variieren zwischen 15 Euro (z.B. Aachen oder Ahlen) und 45 Euro (z.B. Ingolstadt und 1860 München).

Autor: Christian Brausch

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