06.07.2018

RWO-Transfers

Kleeblätter präsentieren zwei neue Spieler

Foto: Fabian Strauch

Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat gleich doppelt auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Damit dürfte die Personalplanung von RWO abgeschlossen sein.

Zwei neue Spieler präsentierte Rot-Weiß Oberhausen am Freitagnachmittag. Die Kleeblätter haben Torhüter Patrick Bade (21, Borussia Mönchengladbach II) und Offensivspieler Cihan Özkara (26, SC Verl) unter Vertrag genommen. Somit hat der Viertligist sieben externe Zugänge verpflichtet. Drei Spieler wurden aus der U19 in den Profikader berufen.

Der 21-jährige Bade wird Krystian Wozniak in Oberhausen ersetzen. Auf Wunsch des Torhüters, der an Robin Udegbe nicht vorbei kam, wurde der Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. So war die Tür für Bade geöffnet. Der ehemalige U-Nationalspieler wurde in der Jugend von Bayer Leverkusen ausgebildet. Vor einem Jahr wechselte er zur U23 der Gladbacher Borussia, kam dort jedoch in der letzten Saison nicht zum Einsatz. Nun soll er Druck auf Stammtorwart Udegbe ausüben.

Die Aufgabe von Cihan Özkara wird es sein, die Offensive der Oberhausener zu beleben. Der 18-malige Nationalspieler Aserbaidschans wechselt vom Ligarivalen SC Verl zu RWO. In 19 Meisterschaftsspielen gelangen ihm in der letzten Spielzeit sechs Treffer. Der in der Offensive vielseitig einsetzbare Rechtsfuß bringt reichlich Erfahrung mit nach Oberhausen. Er bestritt bereits 16 Spiele in der 2. Bundesliga für RW Ahlen, 34 Süper Lig-Spiele für Sivasspor und 44 Spiele in der 3. Liga für RW Ahlen und Preußen Münster. Özkara, dessen Bruder Sinan von 2015 bis 2017 auf der Emscherinsel spielte, ist der gewünschte Flügelspieler, den die RWO-Verantwortlichen noch gesucht hatten. Damit ist die Kaderplanung vorerst abgeschlossen.

Verpflichtet wurden neben Bade und Özkara Shaibou Oubeyapwa (1. Göppinger SV), Christian März (SV Rödinghausen), Dario Schumacher (Bonner SC), Philipp Eggersglüß (Werder Bremen II), Nico Klaß (TV Jahn Hiesfeld) sowie Rinor Rexha, Mike Jordan und Ahmet Malik Uzun (alle eigene U19).

Autor: Martin Herms

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