22.06.2018

ASC 09 Dortmund

Oberhausen- und Duisburg-Talente wechseln zum ASC

Foto: Arthur Makiela

Der Nicht-Auftstieg ist verdaut. Der ASC 09 Dortmund richtet seinen Fokus auf die neue Saison. Dabei setzt man wieder auf viele Jugendspieler. Tests gegen Regionalligisten warten.

Die Saison endete für den ASC 09 Dortmund in einem Drama. Am letzten Spieltag stießen der SV Lippstadt und Kaan-Marienborn die Dortmunder noch von den Aufstiegsrängen in die Regionalliga. Trauer beim ASC der an diesem letzen Wochenende spielfrei hatten und dementsprechend nur zuschauen konnten wie die Konkurrenten die benötigten Punkte sammelten.

Mit einigen Wochen Abstand ist die getrübte Stimmung verflogen und der Verein bereitet sich akribisch auf die neue Saison vor. Dafür wurde auch am Kader für die kommende Spielzeit geschraubt. Auffällig: Der ASC bleibt seiner Linie treu und verpflichtet vorwiegend A-Jugendliche, die in Dortmund an die erste Mannschaft herangeführt werden sollen.

"Für uns geht es in erster Linie darum, die jungen Spieler an die erste Elf heranzuführen und sie dort im besten Fall auch zu etablieren. Das war in den vergangenen Jahren schon unsere Philosophie, dabei soll es auch bleiben", sagt ASC-Trainer Adrian Alipour.

Fünf Jugendspieler verstärken den Kader

Unter den Zugängen befinden sich auch je ein Nachwuchsspieler des MSV Duisburg und von Rot-Weiß Oberhausen. Von den Zebras kommt Michel Post, von den Kleeblättern Sefa Topcu. Darüberhinaus kommen mit Robin Wodniok (Wuppertaler SV U19), Jannick Marth (Hombrucher SV U19) und Lars Warschewski (TSC Eintracht U19) drei weitere talentierte Jugendspieler. Komplettiert werden die Verpflichtungen des ASC durch Dominik Voß (Preußen Münster II) und Jan Deckenhoff (SV Hohenlimburg).

Verlassen werden die Dortmunder Daniel von der Lay (Brackel 06), Emanuel Dialundama (TuS Ennepetal), Christof Tielker (Westfalia Wickede) sowie Marco Kampmann (TuS 05 Sinsen).

Mit allzu hohen Zielen will sich Alipour aber erstmal noch zurück halten. "Ich bin kein Freund von großen Zielen. Wir arbeiten lieber in Etappen, dass ist auch für die jungen Spieler besser. Außerdem ist die Liga so extrem ausgeglichen. Wenn du da von vorneherein den Aufstieg als Ziel ausgibst, macht es das nicht unbedingt leichter."

Zwei Testspiel-Kracher in der Vorbereitung

Für ihn gilt es, eine gute Vorbereitung zu absolvieren. Er legt viel Wert darauf, dass die Spieler sich kennen lernen, sich einspielen und die Systeme verinnerlichen. Die Chance sich zu beweisen, haben seine Akteure unter Anderem in zwei hochkarätigen Testspielen gegen Regionalligisten. Am 2. Juli trifft der ASC auf die U23 von Borussia Dortmund und am 15. Juli geht es gegen den SC Wiedenbrück.

Autor: Marco Hintermüller

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