20.06.2018

Fortuna Köln

Ersatz für Keita-Ruel kommt vom FC Ingolstadt

Foto: firo

Drittligist Fortuna Köln reagiert auf den Abgang von Topstürmer Daniel Keita-Ruel. Zwei neue Stürmer wurden am Mittwoch verpflichtet.

Daniel Keita-Ruel verlässt den Drittligisten Fortuna Köln. 15 Treffer erzielte der Angreifer, der im Sommer zum Zweitligisten Greuther Fürth wechseln wird. Neben Keita-Ruel wechselt auch Stürmer Amir Falahen. Er geht zur Reserve von Fortuna Düsseldorf.

Jetzt reagiert die Fortuna im Angriff, nachdem bereits Mittelstürmer Benjamin Pintol vom Halleschen FC in die Domstadt wechselt. Am Mittwoch präsentierte der Verein zwei neue Offensivkräfte. Von Borussia Mönchengladbach II kommt Linksaußen Kwame Yeboah. Der 24-Jährige war zuletzt an den SC Paderborn ausgeliehen und erzielte in der Rückrunde zwei Treffer in elf Partien. „Kwame ist ein absoluter Wunschspieler von mir. Er kann im Sturm sowie auf beiden Flügeln spielen und erhöht damit weiter unsere offensive Flexibilität“, freut sich Fortuna-Trainer Uwe Koschinat.

Neben Yeboah wechselt mit Moritz Hartmann auch ein Routinier zur Fortuna. Der ehemalige Spieler vom 1. FC Köln wechselt vom FC Ingolstadt in den Kölner Süden. Koschinat betont: „Moritz Hartmann ist als zentraler Stürmer für uns ein echtes Kaliber. Er ist ein fleißiger Spieler, der viele Kilometer abspult und den Gegner immer wieder früh unter Druck setzt. Über die Jahre hat er zudem in unterschiedlichen Ligen immer eine stabile Torquote nachgewiesen. Moritz strahlt aus verschiedenen Konstellationen heraus Torgefahr aus und verfügt über viel Routine und eine hohe Stressresistenz. Es spricht Bände, wenn man so lange bei einem Verein spielt, wie er das in Ingolstadt getan hat. Das ist eine besondere Form von Wertschätzung und sagt viel über seine Persönlichkeit aus."

In der letzten Saison kam er für den FCI nur auf 14 Einsätze, dabei schoss er kein Tor. Insgesamt erzielte er für Ingolstadt in 220 Partien 58 Treffer. 2009 war er vom 1. FC Köln II nach Ingolstadt gewechselt. Jetzt die Rückkehr nach Köln.

Autor: Christian Brausch

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