19.06.2018

Oberliga Westfalen

Alles neu beim TuS Ennepetal

Foto: Michael Kleinrensing

Nach dem Transfer von Timo Achenbach hat der TuS Ennepetal weitere Zugänge vermeldet. Der Abgang von Kai Strohmann schmerzt. Ein neuer Sechser soll unbedingt noch folgen.

Das erste große Ausrufezeichen während der Transferphase setzte der TuS Ennepetal bereits in der vergangenen Woche, als verkündet wurde, dass der ehemalige Uerdingen-Profi Timo Achenbach als spielender Co-Trainer verpflichtet wurde.

Zusammen mit dem ebenfalls neuen Cheftrainer Alexander Thamm (kommt vom SV Horst-Emscher 08) soll er die Mannschaft nach einem eher enttäuschenden zwölften Platz wieder in die Spur bringen. Doch das könnte für das junge Trainer-Duo eine schwierige Aufgabe werden. Denn Ennepetal muss namhafte Abgänge verkraften.

Defensives Mittelfeld bricht weg

Besonders die Wechsel der beiden etatmäßigen Sechser Kai Strohmann (Concordia Wiemelhausen) und Evin Nadaner (BSV SW Rehden) schmerzen sehr. Darüberhinaus gehen Dlyar Musa und Luca Hauswerth (beide TSG Sprockhövel), Firat Berkan (Schalke 04 U23) sowie Michael Kupilas, Gideon Pixberg, Anas Chaoui, Marcel Riede, Sandro Steglich und Brandon Lee Griffiths (alle Ziel unbekannt) ebenfalls neue Wege.

Auf der Seite der Zugänge waren die Verantwortlichen des TuS aber natürlich nicht untätig und so konnte man einige Problemstellen bereits ausmerzen. Bisher stehen mit Dennis Drepper (TuS Haltern), Emanuel Dialundama (ASC 09 Dortmund), Dylan Oberlies (Ratingen 04/19), Noah Boton (war vereinslos), Deniz Yasar (TSC Eintracht Dortmund U19), Botan Mermer (TSG Sprockhövel U19), Linus Fröhlich und Mirnes Sabic (beide eigene Jugend) acht Verpflichtungen fest.

Wir sind noch auf der Suche nach einem Sechser mit Oberligaerfahrung.
Alexander Thamm

Vollends zufrieden ist Thamm mit dem Kader aber noch nicht. Gerade die Lücke, die Strohmann und Nadaner hinterlassen, will er stopfen. "Wir sind noch auf der Suche nach einem Sechser mit Oberligaerfahrung", gibt er zu. "Dazu haben wir noch zwei Plätze im Kader frei, welche wir vielleicht erst im Laufe der Vorbereitung besetzen werden", ergänzt der 35-Jährige.

Guter Start als Grundlage ist das Ziel

Mit Blick auf die Zielsetzung für die neue Spielzeit sagt Thamm: "Wir wollen erst einmal besser in die Saison starten als in der abgelaufenen Saison und dann schon in Richtung sicheres Mittelfeld schauen." Für die Plätze ganz oben wird es seiner Ansicht nach nicht reichen. "Ich denke, dass die Liga einige klare Favoriten wie Erndtebrück, Haltern, Schalke II, Herne und Hamm haben wird. Vielleicht gibt es dazu noch ein oder zwei Überraschungen. Und dann wird es hinter denen sehr eng zugehen."

Autor: Marco Hintermüller

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