18.06.2018

RWEs Freiberger

„Rückkehr fühlt sich gut an“

Foto: Michael Gohl

Kevin Freiberger dürfte der Zugang von Regionalligist Rot-Weiss Essen sein, der unter den Fans den größten Namen hat.

„Willkommen zurück“, rief einer der anwesenden Anhänger Kevin Freiberger zu, als dieser den Rasen an der Bäuminghausstraße betrat. Der gebürtige Essener hatte bereits in der Rückserie der Saison 2014/15 an der Hafenstraße gespielt, kam damals Leihweise vom VfL Osnabrück in seine Heimatstadt zurück. Nach zwei Toren in 13 Einsätzen wechselte er zu den Sportfreunden Lotte in die 3. Liga. „Jetzt hat die Konstellation gut gepasst, da ich meine Aufgabe in Lotte erfüllt hatte“, kommentierte Freiberger seine Rückkehr.

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Überhaupt lag diese aus seiner Sicht auf der Hand: „Rot-Weiss Essen lag mir immer am Herzen, daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Dementsprechend freue ich mich wieder da zu sein. Jetzt kann es endlich losgehen.“ Freiberger wirkte beim Training auf Anhieb motiviert, scherzte bereits mit seinen Kollegen wie Philipp Zeiger oder Benjamin Baier, mit denen er bereits bei seiner ersten Anstellung in Essen zusammengespielt hatte. „Es hat sich gut angefühlt. Ich bin öfter in Essen, komme gerne hierhin. Dass ich hier wieder Fußballspielen darf, fühlt sich gut an.“

Seine Ziele sind dabei klar formuliert. „Erfolg haben“, sagt er ohne zu zögern, schiebt jedoch nach: „Jeder kommt hier hin und sagt, dass Rot-Weiss Essen ein tolles Umfeld und tolle Fans hat und unbedingt aufsteigen muss. Davon bin ich ein bisschen weg. Wir müssen ordentlich arbeiten, Tag für Tag, um das Maximum herauszuholen. Es wäre gut, wenn wir das erste Spiel gewinnen würden. Das wäre erst einmal ein gutes Ziel.“

Wer dabei der erste Gegner ist, das steht aktuell noch nicht fest. Schließlich gibt es noch keinen Spielplan für die neue Saison. Klar ist jedoch, dass Rot-Weiss Essen erstmals seit drei Jahren nicht in den DFB-Pokal eingezogen ist. „Schade ist das schon“, meint Freiberger, als er auf die 1:2-Finalniederlage gegen Rot-Weiß Oberhausen angesprochen wurde. „Als es so weit war, habe ich versucht, dem etwas Gutes abzugewinnen. Wer weiß, was es wert ist, dass man sich nun auf die Liga konzentrieren kann. Ein bisschen Wehmut war dann bei der Auslosung schon dabei. Aber die Liga ist das Wichtigste. Wer weiß, wofür es gut war.“

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