18.06.2018

Paukenschlag bei Viktoria Köln

Janßen geht in die Bundesliga

Foto: Micha Korb

Das ist dann mal ein echter Paukenschlag vor dem Trainingsauftakt am Mittwoch! Viktoria Kölns Trainer Olaf Janßen wechselt in die Fußball-Bundesliga.

Nach nur einem halben Jahr verlässt Ex-Profi Janßen die Viktoria wieder. Der 51-Jährige, der beim Regionalligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 besaß, wird ab dem 1. Juli Co-Trainer von Bruno Labbadia beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Nach RevierSport-Informationen fließen rund 125.000 Euro an Ablöse auf das Viktoria-Konto.

"Olaf hat ein richtig gutes Angebot vom VfL Wolfsburg erhalten. Diese vielleicht einmalige Chance wollten wir ihm nicht verbauen", erklärt Franz Wunderlich, Viktorias Sportvorstand, gegenüber RevierSport. Unter Janßen hatte die Viktoria in 18 Spielen keine einzige Partie verloren. Janßen holte als Viktoria-Trainer zwölf Siege und sechs Unentschieden. "Er hat hier hervorragende Arbeit geleistet und ein tolles Team hinterlassen. Deshalb werden wir jetzt auch nicht viel verändern", sagt Wunderlich. Das soll heißen: Fußballlehrer Patrick Glöckner (41), bislang Co-Trainer unter Janßen, wird dessen Nachfolger und neuer Cheftrainer des ambitionierten Regionalligisten. "Wir wollten jetzt nicht schon wieder etwas Neues probieren. Die Mannschaft hat sich für Patrick ausgesprochen. Er hatte zuletzt auch die Möglichkeit einen Cheftrainer-Posten zu übernehmen. Diese Chance erhält er nun bei Viktoria Köln", betont Wunderlich. Glöckners Co-Trainer wird Markus Brzenska.

Janßen folgte auf Antwerpen

Der fünffache Familienvater Janßen übernahm im Februar die Nachfolge von Meistertrainer Marco Antwerpen, den es im Dezember 2017 zum Drittligisten Preußen Münster zog. Er sollte gemeinsam mit Glöckner, mit dem er schon beim FC St. Pauli zusammenarbeitete, die Viktoria in die 3. Liga führen. Dies verpasste das Trainerteam in der vergangenen Saison. Der KFC Uerdingen erwies sich als etwas stärker. Zur kommenden Serie wird Viktoria Köln einen neuen Anlauf nehmen und sich ab Mittwoch auf die Regionalliga-West-Spielzeit 201819 vorbereiten.

Autor: Krystian Wozniak

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