04.06.2018

Emscher Junior Cup

SGS Essen stellt sieben F-Jugendteams

Foto: Firo

Mit sieben Teams sind die Schönebecker beim Emscher Junior Cup vertreten.

Die SGS Essen-Schönebeck 19/68 ist bundesweit für ihre Damenmannschaft bekannt, die in der Frauen-Bundesliga spielt. Dass der Verein aus dem Essener Westen aber auch in der Nachwuchsförderung Akzente setzt, wissen außerhalb der eigenen Stadtgrenzen die wenigsten.

Dabei schickt der offizielle Kooperationspartner von Rot-Weiss Essen sieben F-Jugendmannschaften ins Rennen. Das ist einsame Spitze. Knapp 100 F-Jugendspieler begrüßt der Verein Woche für Woche zum Training. 007 Essen-Schönebeck!

Breitensport in seiner schönsten Ausprägung. „Das ist ein logistischer Kraftakt“, bestätigt Frank Kerscher. Manchmal stehe für die Übungen nur ein Sechstel eines Platzes zur Verfügung. „Aber es geht“. Kerscher trainiert mit seiner F4-Jugend parallel zur F5. Beide Mannschaften gehören zum Jungjahrgang. „Das ist praktisch. So kann man auch mal von der Leistungsstärke her mischen und die noch nicht so entwickelten Spieler können von den bereits stärkeren Kids lernen“, erklärt Kerscher.

Er sagt bewusst nicht Jungs, weil die SGS Essen als Bundesligist natürlich auch in diesem Alter auch für Mädchen bereits interessant ist. Am Emscher Junior Cup in Bottrop nahm Kerscher mit seiner F4-Jugend teil. „Dabei haben wir uns entschieden, im Gegensatz zu anderen Turnieren oder Freundschaftsspielen möglichst viele Spieler mitzunehmen“, so Kerscher. „Sonst begrenzen wir das schon mal. Aber nicht bei diesem Event. Da wollten wir allen Spielern, die konnten, die Gelegenheit geben, dabei zu sein.“

Die SGS Essen gehört zu den Stammgästen beim Emscher Junior Cup. „Das Turnier der Emschergenossenschaft ist immer ein Highlight im Jahreskalender der U8 und U9“, weiß Kerscher. „Es geht ja nicht nur um die Spiele. Das ganze Flair ist einfach überragend.“ Umso froher sei er, dass die Wahl des Vereins in diesem Jahr auf seine Mannschaft gefallen sei. Denn alle sieben F-Jugend-Teams können natürlich nicht teilnehmen. „Deshalb sollten das meine Spieler richtig genießen dürfen“, hatte sich Kerscher vorgenommen. „Das sind Kindheitserlebnisse, die sie ein Leben lang mitnehmen.“

Bevor dann im nächsten Jahr in Essen-Schönebeck das Gerangel um die Plätze wieder losgeht. Ins Finale schafften es die Essener dennoch nicht. Dort sind Fortuna Bottrop, VfB Bottrop, Arminia Klosterhardt, Hamborn 07 und Vestia Disteln vertreten.

Autor: Stefan Bunse

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