16.05.2018

RWE

Torwarttrainer und RWO-Co-Trainer sind alte Bekannte

Foto: Thorsten Tillmann

Wenn Rot-Weiss Essen am Pfingstmontag im Niederrheinpokal-Finale gegen Rot-Weiß Oberhausen spielt, trifft RWE-Torwarttrainer Manuel Lenz auf einen alten Konkurrenten.

Denn: Lenz und Oberhausens Co-Trainer Dirk Langerbein bildeten insgesamt zweieinhalb Jahre das Torhütergespann beim damaligen Zweitligisten Rot Weiss Ahlen. Später arbeitete Langerbein mit dem heutigen Essener als dessen Torwartcoach weiter zusammen. „Wir hatten immer ein normales, professionelles Verhältnis“, erzählt Lenz. „Wenn wir uns begegnen, meist ist das ja mindestens zweimal pro Saison, dann quatschen wir gerne mal. Aber es ist nicht so, dass wir uns jeden Tag schreiben. Auch vor dem Finale jetzt nicht.“

Gemeinsame Zeit bei Rot Weiss Ahlen

Die gemeinsame Zeit in Ahlen endete vor acht Jahren. Manuel Lenz kam über Münster, Uerdingen, Velbert und Hamm im Januar 2016 an die Hafenstraße. Dirk Langerbein arbeitete in der Zwischenzeit als Torwarttrainer von vereinslosen Profis bei der Vereinigung deutscher Vertragsfußballer und seit 2012 bei den Kleeblättern. Besonders eine Sache hat sich Lenz bei Langerbein, der in seiner Vita auch neun Einsätze für Rot-Weiss Essen in der Saison 2005/06 vorzuweisen hat, angeschaut: „Er hatte immer eine Bierruhe auf dem Platz, das habe ich von ihm später mitgenommen.“

Die beiden Schlussmänner sind es dann auch, die das Finale am kommenden Montag entscheiden könnten. Ähnlich wie es Marcel Lenz, der mit Manuel übrigens weder verwandt, noch verschwägert ist, mit drei gehaltenen Elfmetern im Viertelfinale bei der TuRU Düsseldorf gelungen ist. Lenz: „Wir haben vor ein paar Wochen bereits gesehen, dass es ein enges Spiel war und die Tagesform entscheiden kann. Ich hoffe, dass beide Torhüter etwas zu tun bekommen und bin mir sicher, dass Robin (Heller, Anm. d. Red.) einen guten Tag erwischen wird.“

Dieser zeigte sich in den letzten Spielen ohnehin formverbessert, nachdem er wegen einer Schulter-Operation im November einige Wochen außer Gefecht gewesen ist. Drei Gegentore in den letzten sieben Spielen sprechen da ebenfalls klar für ihn. „In den letzten Wochen hat er wirklich gute Leistungen gezeigt“, sagt auch Lenz, der seinen Namensvetter jedoch nicht außer Acht lässt: „Ich denke, dass wir auf dieser Position grundsätzlich wirklich gut aufgestellt sind.“

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