12.05.2018

Schalke

Kapitän Fährmann stellt seine Mitspieler vor

Foto: Firo

Schalkes Vizemeister werden heute beim Saisonausklang gegen Eintracht Frankfurt gefeiert. Kapitän Ralf Fährmann stellt seine Mitspieler mit Humor und Augenzwinkern vor.

Beifall, Gesänge, Gänsehaut: Schalkes Profis werden heute beim letzten Saisonspiel gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky) von ihren Fans kräftig gefeiert. Durch die Vizemeisterschaft haben Naldo, Guido Burgstaller und Co. bei den Anhängern einen dicken Stein im Brett. Doch wie ticken diese Typen eigentlich? Kapitän Ralf Fährmann (29) stellt die S04-Profis in kurzen Sätzen vor – häufig mit einem Augenzwinkern.

Ralf Fährmann: Über mich müsste eigentlich ein anderer etwas sagen. Ihr könnt schreiben: GEiler Typ. Aber mit großem G und großem E (lacht).

Alexander Nübel: Ein großes Torwart-Talent. Und der Mann mit dem richtigen Näschen...

Michael Langer: Er ist der Cristiano Ronaldo unter uns drei Torhütern! Weil Michael genau so gut aussieht wie der Real-Star.

Sascha Riether: Der schnellste Fußball-Opa der Welt.

Benjamin Stambouli: Der Kopf. Er spielt sehr, sehr schlau. Benjamin spielt keinen Teamkollegen ohne Option an. Er denkt immer schon zwei, drei Aktionen voraus.

Abdul Rahman Baba: Kam nach schwerer Knieverletzung als Leihspieler aus Chelsea zu uns zurück. Ich nenne ihn immer Trey Songz. Weil er genauso aussieht wie der amerikanische Rapper.

Thilo Kehrer: Unser Sonnyboy. Für seine Haare braucht er in der Kabine nicht lange. Morgens sieht man allerdings an seiner Frisur, wenn er die Nacht zuvor auf dem Rücken geschlafen hat.

Pablo Insua: Wegen Verletzung und Krankheit war es ein sehr hartes Jahr für ihn. Vielleicht wird Pablo hier der Spieler für die kommende Serie.

Naldo: Unser Fels in der Brandung. Unser Leuchtturm in der Defensive. Unser Airbus. Wenn er hochspringt, erreicht er Flugzeughöhe.

Matija Nastasic: Unser Abwehr-Krieger. Fiel leider in den letzten Wochen mit Kreuzbandverletzung aus.

Bastian Oczipka: In der Kabine sitzen Alexander Nübel, Michael Langer und ich in einem Bereich. Ebenso Sascha Riether. Und Bastian hat sich da quasi eingekauft. So gesehen ist er jetzt auch einer aus unserem Torwart-Team.

Nabil Bentaleb: Nabil ist der Emotionale. Und ein Riesen-Fußballer.

Leon Goretzka: Der Balleroberer. Leon wurde in meinen Augen manchmal zu kritisch gesehen, weil er nicht mehr die Torquote wie in der Hinrunde und weniger gefährliche Aktionen hatte. Er war in den vergangenen Wochen defensiver ausgerichtet. Ich kann ihn mir noch gar nicht im roten Trikot von Bayern München vorstellen. Nach meiner Ansicht schmeichelt ihm die Farbe nicht.

Amine Harit: Der Verrückte. Da lasse ich einfach mal Interpretations-Spielraum.

Yevhen Konoplyanka: Der Dribbler. Hat fußballerisch viele gute Sachen drauf.

Daniel Caligiuri: Er ist mehr Deutscher als Italiener und hat, was Tore und Vorlagen angeht, seine bisher stärkste Bundesliga-Saison gespielt.

Weston McKennie: Hat einmal seinen Hund mit in die Kabine gebracht. Weston steht gerne mal im Mittelpunkt.

Max Meyer: Der kleine Bullterrier. Auch, wenn der Abschluss nicht schön war, so hat Max doch erheblichen Anteil an unserer erfolgreichen Saison. Bei unserer Abschlussfahrt zu Wochenbeginn wird er mit dabei sein.

Alessandro Schöpf: Der Arbeiter. Schöpfi ist bei uns ein Marathonläufer. Er zieht in der 85. Minute noch Sprints an. Manchmal hat man den Eindruck, dass er nach Abpfiff sofort wieder auf den Platz gehen und weiter spielen könnte. Bleibt kaum mal unter 13 Kilometern Laufleistung pro Spiel.

Bernard Tekpetey: Der kleine Asa. Gerald Asamoah hat ihn ja hier auch empfohlen.

Franco Di Santo: Unser Spaßvogel. Und unser Hunde-Flüsterer.

Guido Burgstaller: Für mich der Stürmer der Saison. Hat sein gutes erstes Halbjahr auf Schalke durch die Leistung in dieser Saison bestätigt. Auch ein GEiler Typ. (Burgstaller sitzt zu dem Zeitpunkt am Nebentisch – und schmunzelt bei Fährmanns Aussage.)

Marko Pjaca: Hatte nicht ganz so viele Einsätze. Marko ist ein Riesen-Fußballer mit ganz viel Potenzial. Kehrt nach seiner Ausleihe wieder zu Juventus Turin zurück.

Cedric Teuchert: Der Mann mit der radikalen Frisur. Er ist wie ich ein hellerer Hauttyp. Zwischendurch hatte er sich die Haare an der Seite fast zur Glatze geschnitten. Das sah etwas gewöhnungsbedürftig aus.

Breel Embolo: Hat sich nach langer Verletzung zurückgekämpft. Spielt mit viel Einsatz. Unser Büffel.

Autor: Thomas Tartemann

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