Wuppertaler SV

Terada-Brüder kehren nicht zurück

10. Mai 2018, 09:42 Uhr

Foto: privat

Vor einem Jahr sorgten Ryu und Shun Terada mit 43 Toren in der Landesliga beim Düsseldorfer SC 99 für Furore und schossen den Verein überraschend zum Aufstieg.

Es folgte der erste Profivertrag beim Regionalligisten Wuppertaler SV. Dort konnten die beiden sich jedoch in der Sommervorbereitung aufgrund der Sprachbarriere nicht durchsetzen und wurden zum FSV Vohwinkel verliehen. Dort sollten die beiden Japaner beim Klassenerhalt mithelfen. Dies gelang zwar nicht, dennoch machten beide mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. So erzielte Shun Terada in 28 Spielen elf Tore und fünf Vorlagen, Mittelfeldspieler Ryu kam auf insgesamt sieben Torbeteiligungen. „Wir haben alles dafür gegeben, dass wir es schaffen, den FSV Vohwinkel in der Oberliga halten. Vohwinkel ist ein toller Verein. Leider hat es am Ende nicht geklappt“, sagt Shun.

Für die kommende Saison haben die aus Himeji stammenden Brüder bereits neue Vereine gefunden und werden nicht zum Wuppertaler SV zurückkehren. So hat Shun für die kommende Saison beim Regionalliga-Aufstiegskandidaten SV Straelen unterschrieben, Ryo wechselt zum TSV Meerbusch. „Wir bedanken uns bei Manuel Bölstler, dass er den beiden keine Steine in den Weg legt und die Jungs nun ihre Zukunft bei anderen Vereinen aufnehmen dürften“, sagt Terada-Berater Daniel Ducoffre-Schildt, der zu den beiden ein enges persönliches Verhältnis hat und ihnen bei jeglichen Behördengängen oder der Organisation von Sprachkursen hilft. „Sowohl Wuppertal als auch Vohwinkel haben alle Absprachen eingehalten. Das ist nicht selbstverständlich.“

In Meerbusch trifft Ryo in Takehiro Kubo auf einen alten Bekannten. Der Stürmer hatte die Brüder bei deren Ankunft in Deutschland einst zum DSC vermittelt und zu Ducoffre Sports Management vermittelt. Diese hat nun den Draht nach Meerbusch hergestellt. Ducoffre-Schildt: „Wir hatten mit Chrstoph Peters, Horst Riege und dem Trainer Toni Molina sehr gute Gespräche. Gleiches gilt für Hermann Tecklenburg, Stephan Houben und Marcus John in Straelen. Ich bin mir aufgrund der Professionalität dieser Vereine sicher, dass die Jungs die richtige Wahl getroffen haben.“

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