13.03.2018

LL W 3 im Check

Auf- und Abstieg - wer ist mischt mit?

Foto: Tillmann

Ein Drittel der Saison ist bereits rum. Für die Vereine im Auf- und Abstiegskampf beginnt in den kommenden Wochen die heiße Phase. Doch wie sieht's bei den Klubs aus?

Spielt der SV Horst-Emscher ab Sommer in der Westfalenliga? Muss Mike Hankes TuS Wiescherhöfen runter in die Bezirksliga? Wie beeinflussen die oberen Ligen die Anzahl der Aufstiegsplätze und wann wird eine Aufstiegsrunde ausgespielt? Kurz vor Beginn des letzten Saisondrittels bleiben einige Fragen offen.

Aufgrund diverser Nachholspiele ist die aktuelle Tabellenkonstellation unübersichtlich. Es bricht zwar der 23. Spieltag an, dennoch konnten die Vereine erst 18 bis 21 Partien ausspielen.

Wer steigt auf?

Wie der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen in seinem Regelwerk schreibt, ist der Aufstieg von der Landesliga in die nächst höhere Spielklasse von der Anzahl der Mannschaften in der Westfalenliga nach "Ablauf des letzten Punktspieltags" abhängig. Sollte die Anzahl von 32 Mannschaften in der Westfalenliga nicht erreicht werden, "tragen die Tabellenzweiten der Landesliga eine Aufstiegsrunde um die freien Plätze aus." Die Zahl der freien Plätze in der Westfalenliga hängt zudem von den Absteigern aus der Regionalliga West ab.

Der SV Horst-Emscher, dessen Mannschaft von Alexander Thamm und Jens Grembowietz trainiert wird, hat aktuell die besten Chancen, aufzusteigen. Mit 44 Punkten befinden sich die Horster auf Platz eins. Verfolger BSV Schüren hat sechs Zähler Rückstand. Die Gelsenkirchener haben jedoch zwei Spiele mehr.

Nur noch Außenseiterchancen hat wohl die SSV Buer. Das Team von Trainer Holger Siska liegt derzeit auf dem dritten Platz. Die Bueraner haben bei gleicher Spielanzahl neun Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Horst. Der Klub aus dem Gelsenkirchener Norden kann zudem noch vom SC Obersprockhövel und dem VfB Günnigfeld abgefangen werden. Die Günnigfelder liegen nur zwei Punkte hinter dem SSV Buer und haben noch zwei Partien mehr zu spielen. Es stehen zudem noch die direkten Vergleiche mit dem SV Horst-Emscher, dem SSV Buer, dem BSV Schüren und dem SC Obersprockhövel an.

Obersprockhövel ist punktgleich mit dem VfB Günnigfeld. Sie liegen wegen einer schlechteren Tordifferenz auf dem fünften Platz. Sie haben jedoch mit 19 absolvierten Spielen eine Partie mehr als Günnigfeld

Läuft alles wie bisher, machen der SV Horst-Emscher und der BSV Schüren Rang eins und zwei unter sich aus. Der Zweitplatzierte kann möglicherweise an einer Aufstiegsrunde teilnehmen. Der Kampf um den dritten Rang ist hingegen völlig offen. Wobei der VfB Günnigfeld aufgrund der noch ausstehenden direkten Duelle eine aussichtsreiche Chance hat, den Aufstiegskampf noch einmal aufzumischen.

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Autor: Julian Preuß

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