13.03.2018

Straelen

Vier Trainerkandidaten - Knappmann auch ein Thema

Foto: Thorsten Tillmann

Der SV Straelen befindet sich nach der Trennung von Dietmar Schacht immer noch auf der Suche nach einem Nachfolger. Aktuell gibt es beim SVS vier Trainerkandidaten.

Am Sonntag betreuten die Co-Trainer Khaled Daftari und Stefan Post die Mannschaft - und das äußerst erfolgreich. Das Duo coachte den SVS zu einem 5:0-Kantersieg gegen Schlusslicht Düsseldorfer SC 99.

Trotz dieses Erfolges wird es wohl keine Dauerlösung Daftari/Post geben, sondern nach Rachid Sraizi (verließ Straelen in Richtung China) und Schacht den dritten Trainer der laufenden Saison in Straelen geben. Und dieser soll den SVS dann auch in die Regionalliga führen und Vereingeschichte schreiben. Der Verein spielte noch nie in der 4. Liga.

Straelens Boss Hermann Tecklenburg führt aktuell Gespräche mit vier Kandidaten. Neben zwei Trainern aus den Niederlanden, u.a. Ben van Dael (Vitesse Arnheim U19), stehen mit den Ex-Profis Alexander Voigt (zuletzt Co-Trainer bei Fortuna Sittard unter Sunday Oliseh) und Christian Knappmann (aktuell Westfalia Herne), der über Aufstiegserfahrung verfügt und die Westfalia in die Oberliga führte, auch zwei prominente Namen auf dem Papier. "Ja, wir beschäftigen uns mit vier Kandidaten. Am Mittwoch werde ich mit Christian Knappmann sprechen. Wir haben schon am Sonntag ein sehr angenehmes Gespräch geführt. Ich gehe davon aus, dass wir bis Sonntag einen neuen Trainer gefunden haben und dieser dann ab der kommenden Woche die Mannschaft trainieren wird", erklärt Tecklenburg gegenüber RevierSport.

Das Anforderungsprofil der Straelener: Ein Trainer, der hungrig ist, nicht weit weg wohnt und dessen Gehaltswunsch überschaubar ist. "Wir haben einen Etat von 175.000 Euro. Das ist Oberliga-Durchschnitt. Wenn jetzt ein Trainer kommt, der 3000 Euro verdienen will, dann können wir uns das Gespräch auch sparen", betont Tecklenburg und fügt hinzu: "Wir suchen einen Mann, der ambitioniert ist und unsere Mannschaft zum Aufstieg führt. In der Regionalliga würden wir dann alle gemeinsam Spaß haben."

Autor: Krystian Wozniak

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