10.03.2018

Velbert

SSVg will Hebel hinten ansetzen

Foto: Stefan Rittershaus

Velberter sind beim SC Düsseldorf-West gefordert. Trainer Renji fordert: Unsere Defensive muss zu alter Stärke zurück finden.

Nach zweiwöchiger Pause geht es für den Fußball-Oberligisten SSVg Velbert weiter im Text, das nächste Auswärtsspiel steht auf dem Plan, am Sonntag (15 Uhr) geht es zum SC Düsseldorf-West. Es ist ein Duell der Tabellennachbarn, die Landeshauptstädter rangieren an Position acht, die Niederberger sind auf neun eingeordnet.

Nach der 1:4-Pleite im Auswärtsspiel vor 14 Tagen beim VfB Homberg haben die Velberter noch etwas gut zu machen. Das wollten sie eigentlich schon am voran gegangenen Wochenende im Heimspiel gegen Spitzenreiter Baumberg. Doch die Partie musste wegen Schneefällen abgeblasen werden. Stattdessen vereinbarte die SSVg schnell ein Testspiel beim Regionalligisten Westfalia Rhynern.

Hier hielt sich das Team ganz gut. Am Ende erwiesen sich allerdings die Westfalen als effektiver im Abschluss und gewannen mit 4:2. Zu hoch wollte Renji das Ergebnis nicht hängen, denn das Spiel habe überwiegend experimentellen Charakter gehabt. In der zweiten Halbzeit wurde fleißig gewechselt, auch mehrere A-Jugendliche bekamen ihre Chance.

Eine Sache nimmt der Trainer allerdings sehr ernst. In Homberg und in Rhynern gab es jeweils vier Gegentore „Da müssen wir in Düsseldorf ansetzen, so wie wir das zuvor zum Beispiel gegen Straelen und gegen Schonnebeck getan haben.“ Da hatte sein Team dank tadelloser Defensiv-Leistung zweimal „zu null „gespielt.

Selbst ist die SSVg derzeit ein gutes Stück von der Spitze entfernt. „Damit sind wir natürlich alle nicht zufrieden. Wir wollen auch gerne Sonntag gewinnen, um etwas Boden gut zu machen. Aber wir spielen bei einem Team, das nicht im Vorbeigehen zu schlagen ist“, warnt der SSVg-Trainer. Den Düsseldorfern bescheinigt er eine beachtliche Qualität im Kader, Trainer Marcus John verfüge über eine gute Mannschaft, die schwer zu knacken sei. „Da sind Ex-Profis und ganz erfahrene Leute dabei.“

Wie schwer es gegen die Düsseldorfer werden kann, zeigte auch das Hinspiel: Hier schafften die Velberter in der Christopeit-Arena mit Ach und Krach ein 1:1. Maximilian Wagener belohnte sein Team für das unermüdliches Anrennen kurz vor Schluss mit einem satten Schuss, der den umjubelten Ausgleich brachte.

Dieser Spielverlauf gibt auch einen Fingerzeig für das Rückspiel: „Wahrscheinlich brauchen wir wieder viel Geduld. Womöglich bekommen wir nicht so viele klare Chancen, wir müssen dann konzentriert sein und zuschlagen“, fordert Imre Renji

Autor: RS

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