10.03.2018

Hassel

Nur eine Statistik spricht gegen YEG

Foto: Thomas Schmidtke

Am Lüttinghof herrscht Euphorie: Nach dem Sieg in der vergangenen Woche in Wiemelhausen, dem Tabellenführer der Fußball-Westfalenliga, haben die Spieler von YEG Hassel gute Laune.

Doch vor dem Spiel am Sonntag gegen den abstiegsbedrohten FC Iserlohn warnt Trainer Hakan Karabal: „Das wird ein schweres Spiel.“ Aus der Euphorie darf kein Übermut werden.

Denn nüchtern betrachtet, spricht alles für einen Heimsieg. YEG Hassel empfängt die Gäste aus dem Sauerland mit einer breiten Brust, die hingegen reisen mit einer 0:3-Niederlage in Sinsen an – schweres Gepäck für den FCI. „Das ist schon etwas kurios, was da los ist“, sagt Karabal. Denn: Der Iserlohner Kader wurde zu den Aufstiegskandidaten gezählt, nun findet man sich auf dem 14. Tabellenplatz wieder – einem Abstiegsplatz.

Nur eine Statistik spricht gegen einen Heimdreier: Die Bilanz von YEG Hassel vor eigenem Publikum. In der Heimtabelle klebt Hassel auf dem vorletzten Platz, zuhause gelangen erst zwei Siege, der Gegner durfte schon fünfmal jubeln. „Zuhause punkten wir gar nicht stark, wir würden gerne mal wieder zuhause gewinnen“, sagt Karabal.

Das Hinspiel spricht für dieses Vorhaben, in Iserlohn gewann YEG mit 3:0. Aber: „So eindeutig war das Spiel gar nicht“, warnt der Hasseler Trainer. Sein Team sei einfach nur effektiver gewesen als Iserlohn. Karabal erinnert sich an einen „sehr starken Gegner, besonders die Offensive ist mir im Kopf hängen geblieben.“ Die Iserlohner Doppelspitze Lukas Lenz und Kingsley Kanayo Nweke hat zusammen bereits 23 Tore erzielt. Lenz wird am Sonntag jedoch aufgrund einer langwierigen Verletzung nicht auf dem Platz stehen.

Unabhängig davon will YEG unbedingt wieder zuhause gewinnen. Damit die Brust am Lüttinghof breit bleibt.

Autor: Tim Lievertz

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