21.02.2018

Spielerisch schwach?

BVB-Boss Watzke spricht Klartext

Foto: firo

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hofft, dass der BVB im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale der Europa League bei Atalanta Bergamo den Flow der letzten Wochen mitnehmen kann.

Nicht verlieren - mit dieser Maxime begab sich Borussia Dortmund am Mittwochmittag von Dortmund aus nach Italien, wo Atalanta Bergamo in der Zwischenrunde der Europa League der Gegner sein wird. Es gilt aus Dortmunder Sicht einen 3:2-Sieg aus dem Hinspiel zu verteidigen. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist zuversichtlich, dass das gelingen wird.

Herr Watzke, wie blicken Sie auf dieses Spiel am Donnerstag?
Hans-Joachim Watzke: Das wichtigste ist, dass wir nicht verlieren, dann kommen wir weiter. Das wird ein hartes Stück Arbeit. Dass Atalanta sehr körperbetont spielen wird, wissen wir. Aber wir haben das Hinspiel gewonnen, deswegen bringt uns schon ein Unentschieden weiter.

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Spielerisch ist der BVB derzeit nicht auf dem höchsten Niveau. Warum ist er trotzdem derzeit schwer zu schlagen?
Ich kann das nicht mehr hören mit dem spielerisch höchsten Niveau. Wir haben in der Hinrunde gegen Leipzig (2:3, d, Red.) überragendes Spiel gemacht, aber alle haben nur gefragt, wie man das Spiel nur verlieren kann. Wir sind kompakt, die Abwehr steht, und vorne haben wir genug individuelle Qualität, immer ein Tor zu schießen. Dass wir einen Tick befreiter aufspielen könnten, sehe ich auch, aber das kommt automatisch. Wenn wir Spiele gewinnen, haben wir auch mehr Selbstvertrauen. Das wird sich Woche für Woche verbessern, wenn wir den Flow jetzt mitnehmen.

Machen Ihnen die zwei Auswärtstore des Gegners Sorgen?
Nö. Es ist völlig egal, wie viele Auswärtstore wir gekriegt haben. Wir wissen: mit einem Sieg oder Unentschieden sind wir weiter. Und wenn wir verlieren, werden wir ausscheiden. Es sei denn wir spielen wie in Liverpool vor zwei Jahren 3:4. Damals sind wir ausgeschieden, dieses Mal kämen wir weiter. Aber diese Rechnerei stört mich sowieso. Für uns ist klar: Wir wollen nicht verlieren, dann geht es weiter.

Wie froh sind Sie, dass die Nationalspieler Mario Götze, André Schürrle und Marco Reus derzeit gemeinsam auf dem Platz stehen können?
Wir haben nicht nur diese drei, wir haben noch ein paar Spieler mehr. Aber natürlich ist das schön zu sehen, dass die drei harmonieren und eingespielt sind. Vor allem André Schürrle muss ich ein großes Kompliment aussprechen: Der macht das schon über Wochen sehr gut.

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Autor: Daniel Berg

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