20.02.2018

Regionalliga Südwest

Zweitligisten jagen Ex-RWE-Stürmer

Foto: Tillmann

Der 1. FC Saarbrücken ist auf dem besten Weg zum Titel in der Regionalliga Südwest. Die Spieler des FCS wecken bei diversen Profiklubs Begehrlichkeiten.

Allen voran ist Kevin Behrens in den Fokus der Konkurrenz geraten. Der 27-jährige frischgebackene Vater ist neben Mannschaftskollege Patrick Schmidt - beide haben 15 Liga-Treffer erzielt - der Torjäger des 1. FC Saarbrücken.

23 Spiele, 15 Treffer und elf Torvorlagen: Diese Werte wecken natürlich Begehrlichkeiten. Diverse Profiklubs sollen an dem ehemaligen Essener und Aachener Interesse bekunden. Vor seinem Wechsel im Januar 2016 nach Saarbrücken spielte Behrens ein halbes Jahr lang für RWE. In Essen konnte er in elf Begegnungen (drei Tore) den Erwartungen nicht gerecht werden. Dabei zeigte er vor seinem Wechsel an die Hafenstraße, was in ihm steckt. In Aachen erzielt der gebürtige Bremer in der Saison 2014/2015 in 28 Partien acht Tore und legte sieben weitere Treffer auf.

In Saarbrücken ist er noch erfolgreicher: Insgesamt kommt Behrens für den FCS in zwei Jahren auf 68 Regionalliga-Südwest-Spiele und 32 Tore. Zudem assistierte er bei 24 Saarbrücker Treffern. Behrens gilt nicht nur als ein starker Vollstrecker, sondern auch als ein guter Vorlagengeber. Da kommt es nicht von ungefähr, dass er ins Visier zahlreicher Zweit- und Drittligisten geraten ist. Schließlich läuft Behrens' Vertrag in Saarbrücken zum Saisonende aus. Vor allem Dynamo Dresden soll schon mit Behrens' Berater Björn Krohn Gespräche geführt haben. "Einen Kontakt zu Dynamo dementierte er nicht. Wir unterhalten uns mit vielen Vereinen. Das ist nun mal unser Job" wird Krohn bei "www.liga-zwei.de" zitiert.

Der Saarbrücker Fan-Liebling Behrens steht vor der schwierigen Entscheidung: Soll er in Saarbrücken langfristig verlängern oder mit 27 Jahren den Weg in die 2. Bundesliga wagen? Krohn gegenüber RevierSport: "Der 1. FC Saarbrücken ist ein toller Verein. Kevin weiß, was er am FCS hat. Wir werden genau überlegen, was das Beste für den Jungen ist."

Autor: Krystian Wozniak

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