18.12.2017

Köln

Erst- und Zweitligisten jagen Fortuna-Torjäger

Foto: Getty Images

Auch die 3. Liga befindet sich in der Winterpause. Kaum ist diese angebrochen, schon gibt es die ersten heißen Gerüchte. Fortuna Kölns Daniel Keita-Ruel steht aktuell im Mittelpunkt.

Der 28-Jährige spielte mit der Fortuna eine richtig gute Hinrunde. Die Kölner liegen nur drei Punkte hinter Platz drei, der die Aufstiegsrelegationsspiele zur 2. Bundesliga bedeuten würde. Keita hat in 19 Spielen acht Tore selbst erzielt und vier weitere Treffer vorbereitet. Eine gute Bilanz für den gebürtigen Wuppertaler.

Schon vor wenigen Wochen berichtete die Bild-Zeitung, dass Keita sogar im Visier von Bundesligisten sein soll. Wie RevierSport nun erfuhr, sollen nicht nur Erst- sondern auch einige Zweitligisten sowie Vereine aus England an den Diensten des Deutsch-Franzosen interessiert sein. "Um all diese Dinge kümmert sich mein Berater. Es ehrt einen Spieler, wenn er das Interesse anderer Klubs weckt. Das ist dann immer eine Bestätigung der guten Leistung. Aber ich will mich aktuell nicht damit auseinandersetzen, ich freue mich auf die Pause und die Zeit mit der Familie und Freunden. Die Weihnachtszeit ist eine tolle Gelegenheit, um noch einmal das Jahr Revue passieren zu lassen", sagt Keita, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 gültig ist, auf RevierSport-Nachfrage.

Der Angreifer mit der Nummer neun bestritt alle 20 Ligaspiele für Fortuna Köln und stand jedesmal von Beginn an auf dem Rasen. Nur vier Mal nahm ihn Trainer Uwe Koschinat vor dem Abpfiff vom Platz. Keita ist der zentrale Spieler in der Offensivabteilung der Kölner Südstädter. "Er hat die zwei extremsten Gesichter, die man haben kann. Wenn er böse guckt, dann möchte man sofort die Straßenseite wechseln. Wenn er aber lacht, dann will man ihn direkt in den Arm nehmen. ich glaube, dass das ein wenig auch das Spiegelbild seiner Seele ist. Ich komme mit ihm hervorragend klar. Warum? Weil dieser Spieler eine hohe Leistungsbereitschaft mitbringt. Er hat eine fantastische Arbeitseinstellung. Er kommt als einer der Ersten der geht als einer der Letzten. Er ist ein Vorbild", sagt Uwe Koschinat in einer WDR-Reportage über Keita.

WDR-Reportage über Daniel Keita-Ruel

Die lobenden Worte des Trainers, den Keita als einen der besten Übungsleiter in seiner Karriere bezeichnet, nimmt der Stürmer gerne an. Er bedankt sich für das tolle Feedback des Trainers auf seine Art und Weise. Keita: "Ich versuche das Vertrauen des Trainers mit Toren, Engagement und guten Leistungen zurückzuzahlen. Die Hinrunde hat richtig Spaß gemacht. Wir haben jetzt Blut geleckt und mal schauen, was in der Rückrunde noch möglich ist." Keitas Zusatz: "Wir hatten in der Hinserie super viel Verletzungspech. Wenn die Leute wieder an Bord sind, dann haben wir eine richtig gute Mannschaft. Ich bin selbst gespannt, wie die Rückserie verlaufen wird."

Autor: Krystian Wozniak

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