26.12.2017

Haltern

TuS hofft auf Weihnachtsgeschenke für die Rückrunde

In der vergangenen Saison spielte der TuS Haltern noch in der Westfalenliga. Inzwischen hat sich das Team von Magnus Niemöller in der Oberligaspitze etabliert.

In der letzten Spielzeit erspielte sich das Niemöller-Team mit einem Punkt Vorsprung den Aufstieg in die höhere Spielklasse. Nach der überstandenen Hinrunde zieht der 44-jährige Trainer Niemöller eine Zwischenbilanz.

Magnus Niemöller, wie fällt Ihr Fazit zur abgelaufenen Hinrunde aus?
Das war definitiv die kurioseste Hinrunde, die ich bisher erlebt habe. Zwei Rückzüge, viele Spielabsagen. Dadurch wird die Rückrunde dann noch einmal intensiver. Zu unserer Leistung in der ersten Saisonhälfte lässt sich erst einmal sagen, dass es das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte ist. Das macht uns alle sehr stolz. Wir stehen aktuell in der Spitzengruppe, das hätte vorher wohl auch keiner so vermutet. Wir sind rundum zufrieden.

Wird es im Winter personelle Veränderungen geben?
Wir haben nichts Konkretes geplant. Allerdings muss man ja auch immer mal abwarten, was so unter dem Weihnachtsbaum liegt. Oder ob es nicht vielleicht noch ein Neujahrsgeschenk geben wird. Wenn sich bestimmte Möglichkeiten ergeben, werden wir diese natürlich auch wahrnehmen.

Was erhoffen Sie sich von der Rückrunde?
Zuerst einmal, dass sich kein weiterer Verein mehr abmeldet. Für uns speziell hoffe ich, dass wir weiterhin so verletzungsfrei bleiben wie bisher. Ich denke, dass auch das gute Training dazu beigetragen hat, dass so wenige Spieler ohne Blessuren davon gekommen sind, wir sind eine sehr fitte Mannschaft, dass wollen wir natürlich weiterhin beibehalten. Zumal die Rückrunde sehr anstrengend wird, alleine schon durch die Englischen Wochen, in welchen wir die ausgefallenen Spiele nachholen müssen.

Mit dem TSV Marl-Hüls und dem SC Hassel haben sich gleich zwei Mannschaften aus der Liga zurückgezogen, welche Konsequenzen hatte das für Sie?
Ich finde, dass es den Ruf der Liga kaputt macht. Aber zudem fehlen uns auch zwei Heimspiele, was sich für die Vereine auch finanziell wiederspiegelt. Für die Liga ist es natürlich ein kleiner Befreiungsschlag. Durch die zwei feststehenden Absteiger spielt der Rest befreiter auf.

Wann beginnt die Vorbereitung? Gibt es eventuell sogar ein Trainingslager?
Die letzte Zeit, seit unserem Aufstieg, war intensiv und emotional für die Mannschaft, aber auf für mich als Trainer. Deshalb ist es gut, dass wir jetzt alle erst einmal durchatmen können. Eigentlich wollten wir Mitte Januar wieder ins Training einsteigen, aber durch die Spielabsagen denke ich, dass die Liga eher starten wird. Wir peilen den Trainingsstart für den 6. oder 7. Januar an. Ein Trainingslager wird es aus kostentechnischen Gründen nicht geben, dafür werden wir aber einige Hallenturniere spielen.

Autor: Linda Sonnenberg

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