15.12.2017

BVB

Watzke wundert sich über Kritik an der Klubführung

Foto: firo

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ist verwundert über die heftige Kritik an der Klubführung. Das sagte der Geschäftsführer in einer Talkrunde.

Nach dem Trainerwechsel von Peter Bosz zu Peter Stöger hat sich Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verwundert über die teils heftige Kritik an der Klubführung gezeigt. „Wir haben mit Jürgen Klopp die richtige Trainer-Entscheidung getroffen. Wir haben mit Thomas Tuchel die richtige Trainer-Entscheidung getroffen. Und er wäre auch heute noch Trainer, wenn nicht andere Sachen dagegen gestanden hätten“, sagte Watzke bei der Veranstaltung "19.09 Uhr - der schwarzgelbe Talk".

„Jetzt haben wir vielleicht einmal daneben gelegen und dann löst das so einen Shitstorm aus? Da frage ich mich: Was ist hier los? Borussia Dortmund ist jetzt eine europäische Spitzenmannschaft. Vor zwölf Jahren war es ein Pleite-Klub."

Watzke sprach auch über die Zeit mit Bosz. Der 51-Jährige zog dabei einen Vergleich zu dem ehemaligen Dortmunder Trainer Jürgen Klopp, der jetzt beim FC Liverpool unter Vertrag steht. "Wenn wir unter Klopp 1:0 in Führung gingen, hast du dich schon zurückgelehnt und gesagt: Viel passiert hier nicht mehr", erklärte Watzke.

Unter Bosz dagegen seien Führungen "doch ein bisschen fragiler" gewesen. Dazu habe auch die Mannschaft "einen gehörigen Teil beigetragen", sagte Watzke: "Man hatte das Gefühl, dass der eine oder andere nicht so ganz von diesem extremen Vorwärtsverteidigen begeistert war. Und das hat vielleicht dazu geführt, dass man es nicht mit der letzten Inbrunst gemacht hat."

Dortmunder "Selbstvernichtung" gegen Bremen
Watzke blickte noch einmal zurück auf das Spiel gegen Werder Bremen (1:2). "Es war eine Selbstvernichtung, die wir da betrieben haben. Das kam aber nur so, weil die Mannschaft nullkommanull Sicherheit hatte." Am Sonntagabend nach dem Spiel traf sich der Spielerrat mit den Klubbossen. Am Sonntag verkündete der BVB die Trennung von Bosz und stellte Peter Stöger als neuen BVB-Trainer bis zum Saisonende vor. Der Österreicher feierte ein erfolgreiches Debüt im Spiel beim FSV Mainz 05 (2:0).

Autor: waz

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