14.12.2017

Schalke-Noten

Harit bereitet 1:0 vor und holt Elfer raus

Foto: firo

Schalke hat den FC Augsburg mit 3:2 besiegt. Hier die Noten der Knappen in der Übersicht.

Ralf Fährmann (3-): Leistete sich in der ersten Halbzeit eine Unsicherheit bei einem Freistoß von Gregoritsch (7.). Caiubys Kopfball zum 2:1 war wohl zu platziert, um ihn abzuwehren, der Elfmeter zum 2:2 war knallhart.

Benjamin Stambouli (4): An seiner Spieleröffnung wurde das Manko in der ersten Halbzeit deutlich: Erst leistete er sich einige Fehlpässe, danach schaltete er auf Sicherheitspässe um, die wenig einbrachten.

Naldo (3): Verlängerte Oczipkas Ecke in der 47. Minute mit dem Kopf zum Torschützen Burgstaller - Naldos Glatze ist nicht nur im Derby eine Waffe. Die Abwehr hatte er als Chef aber nicht immer im Griff.

Matija Nastasic (4): Leistete sich vor dem Elfmeter zum 2:2 einen Riesenpatzer, als er über den Ball schlug und Oczipka zum Eingreifen zwang. Zuvor stand der Innenverteidiger aber zweimal richtig, um FCA-Treffer zu verhindern.

Daniel Caligiuri (2-): Verwandelte nervenstark den Elfmeter zum 3:2 - seine sechste Torbeteiligung im sechsten Spiel in Folge. Dieses Selbstvertrauen merkte man ihm an.

Max Meyer (3): Der Sechser wurde von den Mitspielern gesucht und gefunden, aber von den Augsburgern wurden seine Passwege geschickt zugestellt. War enorm kampfstark.

Bastian Oczipka (3-): Verursachte nach Nastasic’ Patzer den Elfmeter zum 2:2 - da kein Vorwurf. In der 47. Minute ließ er eine Riesenchance liegen, dann schlug er Sekunden später die scharfe Ecke zum 2:0.

Weston McKennie (4): Verpasste in der 4. Minute sein erstes Bundesligator, als er ganz kurz vor der Torlinie den Ball nicht richtig traf. Dem US-Boy gelang nicht viel, aber er gab nie auf.

Amine Harit (2-): Hatte erst große Mühe, ins Spiel zu finden und dann das: Mit einer Körpertäuschung drehte er Augsburgs Max ein und lieferte die super Vorarbeit zum 1:0. Und beim 3:2 holte er den Elfmeter heraus.

Franco di Santo (3): Sorgte mit einem tollen Tor per Hacke für die 1:0-Führung - ein passendes Geschenk zum Jubiläum seines 100. Bundesligaspiels (davon 51 für Schalke). Direkt nach dem Wechsel war es einfacher, den Ball ins Tor zu schieben - da scheiterte er.

Guido Burgstaller (2): Allein die Art, wie er den Ball mit lang ausgestrecktem Bein in der 47. Minute zum 2:0 ins Netz wuchtete, zeigte seinen puren Willen. Einfach klasse. Kämpfte wie ein Löwe und leistete in Halbzeit eins die Vorarbeit für die McKennie-Chance.

Autor: Manfred Hendriock

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