12.12.2017

Köln

Ohne 13 Spieler nach München - Angst vor Mega-Packung

Foto: firo

Für den 1. FC Köln kommt es in dieser Saison wirklich knüppeldick. Letzter, kein Sieg in der Liga, Trainer und Sportdirektor weg und jetzt geht es zu den Bayern. Ohne 13 Spieler.

Jonas Hector, Leonardo Bittencourt, Dominic Maroh, Marco Höger, Simon Zoller, Marcel Risse, Claudio Pizarro, João Queiró, Nicolas Nartey und Jhon Cordoba waren als Ausfälle bekannt. Jetzt kommt noch ein Trio hinzu. Sehrou Guirassy (Entzündung unter dem Zehennagel), Yuya Osako (Lungenentzündung) und Konstantin Rausch stehen Kölns Interimstrainer Stefan Ruthenbeck im Spiel bei Rekordmeister Bayern München am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) wegen körperlicher Erschöpfung nicht zur Verfügung.

Dennoch will Ruthenbeck vor dem Spiel des Tabellenletzten beim Rekordmeister nicht aufgeben. "Wir können nicht wie eine kleine Maus vor der großen Schlange stehen", sagte er, gab aber immerhin zu: "Wir fahren nicht als Favorit nach München."

Beißende Ironie, was anderes bleibt den Kölner in diesen Tagen auch nicht übrig. Vor dem Gang nach München kann der FC eigentlich nur hoffen, dass die Bayern gnädig sind. Denn wenn man die körperlichen Defizite der Domstädter hinzunimmt, kann es eine richtig böse Packung geben für den abgeschlagenen Letzten.

Die Mannschaft, die Ruthenbeck in München auf den Platz schicken kann, stelle sich von alleine auf und muss wieder durch zahlreiche Talente aus der U21 oder U19 aufgefüllt werden.

So könnte der FC spielen: Horn - Sörensen, Meré, Heintz - Olkowski, Lehmann, Özcan, Horn - Jojic, Klünter, Handwerker.

Eine Aufstellung, bei der zuletzt gegen Freiburg bereits Spieler wie Lehmann, Özcan öder Jojic auf dem Zahnfleisch gingen und spätestens nach der Pause nicht mehr zusetzen konnten.

Auf der Bank würden dann mit Christian Clemens, Chris Führich, Birk Risa, Anas Ouahim oder Yann Aurel Bisseck Akteure stehen, die außer Form sind (Clemens), gerade 17 Jahre sind (Bisseck) oder zuletzt selbst in Liga vier gegen den Abstieg spielen mussten.

Man muss das Schlimmste befürchten für den FC. Bei einem Wettanbieter gibt es eine Wettquote von 8, wenn mehr als 6,5 Tore fallen. Unrealistisch ist das nicht, wenn man die Vorzeichen betrachtet. Die Quote für einen Sieg der Kölner liegt übrigens bei 22...

Autor: Christian Brausch

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