Toni Schumacher, Vizepräsident des Bundesligisten 1. FC Köln, hat wichtige Details im Poker um Horst Heldt verraten. Das ärgert Hannover-Präsident Martin Kind.

Mega-Zoff um Heldt

Schumacher verärgert Hannover-Boss Kind

26. November 2017, 18:43 Uhr

Foto: Firo

Toni Schumacher, Vizepräsident des Bundesligisten 1. FC Köln, hat wichtige Details im Poker um Horst Heldt verraten. Das ärgert Hannover-Präsident Martin Kind.

Der Ton wird schärfer. Die Atmosphäre immer frostiger. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es zwischen den Ligakonkurrenten Hannover 96 und dem 1. FC Köln richtig knallt. Mittendrin: Horst Heldt.

Die Kölner wollen den derzeitigen Manager der Niedersachsen abwerben. Gespräche hat es bereits gegeben. FC-Vizepräsident Toni Schumacher erklärte am Rande des Spiels gegen Hertha BSC Berlin, dass Heldt trotz eines gültigen Vertrages in Hannover ans Geißbockheim zurückkehren wolle. Das hätte der einstige Manager von Schalke 04 in den Gesprächen deutlich gemacht. Weiter erklärte Schumacher, dass Heldt unzufrieden sei in Hannover, weil es in der Führungsebene Probleme gäbe.

Das ist dummes Zeug. Das sind Alibi-Argumente. Ich weiß nicht, was Herr Schumacher damit meint, da weiß er wohl mehr als ich
Martin Kind

Hannovers Klubchef Martin Kind sagte dieser Redaktion: „Das ist dummes Zeug. Das sind Alibi-Argumente. Ich weiß nicht, was Herr Schumacher damit meint, da weiß er wohl mehr als ich.“

Der Unternehmer betonte noch einmal, dass man dem ehemaligen Schalke-Manager auf keinen Fall die Freigabe erteilen wolle, „komme was wolle“. „Herr Heldt wollte nach Hannover, wir haben ihm alle Wünsche erfüllt, er hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Den wird er erfüllen. Er ist Profi genug, um das auch zu akzeptieren.“

Außerdem, so Kind, gäbe es aus Köln noch keine Anfrage. „Also ist es ein Thema, das eigentlich keines ist.“

Autor:

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren