14.11.2017

Traditionsmasters 2018

Eurofighter freuen sich auf volles Haus

Foto: MaBo-Sport

2017 war für den FC Schalke 04 ein besonderes Jahr. Denn die Königsblauen feierten das Jubiläum ihres vielleicht größten Triumphes.

Vor 20 Jahren gewann die legendäre Mannschaft um Jahrhunderttrainer Huub Stevens, Torwart Jens Lehmann und Weltmeister Olaf Thon den UefaPokal. Im Finale wurde Inter Mailand damals nach Elfmeterschießen besiegt. Pünktlich zu diesem Jubiläum organisierte Olaf Thon deshalb mit einigen Eurofightern ein „ehemaligen Treffen“. Und das war etwas ganz Spezielles.

„Es war schön, alle zusammen noch einmal wiederzusehen“, freute sich Thon. Vor 33000 Zuschauern verband man dieses Ereignis mit dem Abschiedsspiel für Trainer Stevens, der seine Trainerkarriere beendete.„Bis auf ein paar Mitglieder des Staffs waren wir fast komplett“, sagte der 51-jährige. „Das mitzuorganisieren, war eine schöne Sache“, freute er sich.

Das Wiedersehen von ehemaligen Kameraden und Freunden gab so viele Erinnerungen und Emotionen frei, dass sich die Eurofighter dazu entschlossen, sich regelmäßiger zu treffen. „Wir haben beschlossen, alle fünf Jahre ein erneutes Treffen zu organisieren“, konnte Thon verkünden. Bevor das allerdings soweit ist, steht im Januar erst einmal das NRW-Traditionsmasters für die Traditionself auf dem Programm.

Und auch da werden die Zuschauer jede Menge Eurofighter zu bestaunen haben. So sind neben Thon auch Martin Max oder der weniger bekannte Mike Möllensiep dabei. Und auch Jiri Nemec, Ingo Anderbrügge und Mike Büskens gehören der Traditionself der Knappen an, spielen am 07. Januar vielleicht mit. Seine Vorfreude kann der Weltmeister von 1990 jedenfalls nicht so recht verbergen: „Wir freuen uns auf eine ausverkaufte Halle. Gerade die Stimmung war bei den vergangenen Turnieren immer auf dem Höhepunkt. Das hat richtig Spaß gemacht.“

Dabei wollen die Schalker eine namenhafte Mannschaft stellen. „Wir wollen“, erklärt Thon, „den richtigen Mix aus bekannten Spielern wie Tomasz Waldoch und Klaus Fichtel und ehemaligen Nicht-Nationalspielern stellen.“ Es gehe natürlich auch darum, den ersten Platz zurückzuerobern. Bevor der 1. FC Nürnberg vergangenes Jahr das Turnier gewann, konnten die Königsblauen zwei Jahre in Folge den Pokal nach Gelsenkirchen holen. Nun soll das wieder der Fall sein.

Autor: RS

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