Im Traditionsduell zwischen Wattenscheid 09 und Rot-Weiß Oberhausen gab es im Lohrheidestadion beim 0:0-Remis keinen Sieger - die Kleeblätter treten auf der Stelle.

RWO

Oberhausen muss um die Spitzenplätze bangen

Julian Tilders
12. November 2017, 07:07 Uhr

Foto: MaBoSport

Im Traditionsduell zwischen Wattenscheid 09 und Rot-Weiß Oberhausen gab es im Lohrheidestadion beim 0:0-Remis keinen Sieger - die Kleeblätter treten auf der Stelle.

Die Mannschaft von Trainer Mike Terranova schien nach dem Schlusspfiff ein wenig ratlos zu sein. Zu wenig für den Anschluss zu den oberen Tabellenplätzen war dieser eine Punkt, den die Oberhausener aus Wattenscheid mitnahmen. Der Rückstand auf Liga-Primus KFC Uerdingen beträgt nunmehr satte zehn Punkte. Die Kleeblätter liegen auf Platz vier immer noch in Schlagdistanz auf den SV Rödinghausen, allerdings zieht das Gespann bestehend aus dem KFC Uerdingen und Viktoria Köln langsam aber sicher unbeeindruckt davon.

Terranova war sich der Situation nach dem Spiel bewusst: "Wir wollten natürlich einen Sieg einfahren und die drei Punkte holen, da die direkte Konkurrenz gepatzt hat." Gemeint sind damit vor allem Rödinghausen und der SC Wiedenbrück - RWO hätte sich durch einen Sieg Luft in der Verfolgergruppe verschaffen können. Der Trainer der Kleeblätter resümierte nach der Nullnummer: "Es war wie erwartet das schwere Spiel gegen Wattenscheid. Wir sind auf eine gut organisierte Mannschaft getroffen.

Oberhausen ließ zu viele Möglichkeiten liegen. Ein Problem, das sich bereits seit längerer Zeit abzeichnet. "Dass wir diese Chancen nicht genutzt haben, ist auch das, was uns die letzten Wochen das Genick gebrochen hat", analysierte der gebürtige Wattenscheider. Er monierte: "Obwohl es fast immer dieselben Abläufe sind, schalten wir manchmal zu früh ab und sind nicht ganz wach." Zwar datiert die letzte Niederlage vom 12. Spieltag, als man dem KFC Uerdingen 0:1 unterlag, jedoch holten die Oberhausener in den letzten fünf Partien nur einen Sieg. Das ist vorerst zu wenig, um ganz oben mitzumischen.

Im Endeffekt zeigte sich Terranova zufrieden mit dem Punktgewinnn - schließlich nahm Wattenscheid in der zweiten Halbzeit zunehmend das Heft des Handelns in die Hand. "Aufgrund der zweiten Hälfte bin ich glücklich, dass wir hier noch einen Punkt geholt haben."

Im nächsten Spiel gegen Tabellenschlusslicht Westfalia Rhynern muss RWO nun wieder dringend punkten - ansonsten können die Oberhausener frühzeitig mit den Planungen für eine weitere Regionalliga-Saison beginnen und sich erneut den Antrag für Drittliga-Lizenz sparen.

Autor: Julian Tilders

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