22.10.2017

Schalke

Ex-Trainer Markus Weinzierl offenbar heiß begehrt

Foto: Firo

Schalkes Ex-Coach Markus Weinzierl ist offenbar heiß begehrt. Laut der Zeitung „Österreich“ ist Weinzierl als neuer Nationaltrainer Österreichs im Gespräch.

Wie das Blatt berichtet, traf sich Weinzierl bereits auf der Autobahnraststätte Voralpenkreuz mit den Verantwortlichen des österreichischen Verbandes, die einen Nachfolger für Marcel Koller suchen. "Wenn dem so ist, wünsche ich ihm alles, alles Gute", sagte Manager Stefan Reuter von Weinzierls Ex-Klub FC Augsburg.

Laut „Express“ wird Weinzierl zudem beim 1. FC Köln gehandelt, sollten sich die Kölner aufgrund der anhaltenden Negativserie von Trainer Peter Stöger trennen. Die Kölner sind seit zwölf Spielen sieglos, verloren zehn davon und spielten zweimal Unentschieden, unter anderem am Sonntag im Kellerduell gegen Werder Bremen (0:0).

Weinzierl besitzt auf Schalke noch einen Vertrag bis 2019: Ein neues Engagement des 42-Jährigen würde S04 die Gehaltszahlungen einsparen. Weinzierls einstiger Co-Trainer Tobias Zellner hat seinen Vertrag bereits aufgelöst und ist zum FC Augsburg zurückgekehrt.

Weinzierl kam mit Zellner im Sommer 2016 aus Augsburg nach Gelsenkirchen, erreichte mit den Königsblauen in der Bundesliga aber nur den zehnten Platz. Im DFB-Pokal und in der Europa League kam das Aus im Viertelfinale. Die durchschnittliche Saisonbilanz: Von 50 Pflichtspielen gewann S04 21, verlor aber 16.

Schalkes Sportvorstand Christian Heidel entschied daraufhin, Weinzierl zu beurlauben und durch Domenico Tedesco zu ersetzen. Die ausführliche Begründung lieferte Schalkes Aufsichtsrats-Boss Clemens Tönnies im Interview: "Ich habe – wie in jedem Jahr - die sportliche Leitung beauftragt, die Saison zu analysieren, auch um festzustellen, was wir besser machen können. Dann habe ich intensiv mit Christian Heidel und Axel Schuster das Thema diskutiert. Irgendwie habe ich bei ihnen die Zweifel gespürt, dass Markus Weinzierl noch der richtige Trainer ist. Die Entscheidung, eine Änderung vorzunehmen, habe ich voll mitgetragen."

Autor: Andreas Ernst

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