20.10.2017

Schalke

Max Meyer öffnet die Tür für einen Verbleib

Foto: Firo

„Ich fühle mich so wohl wie lange nicht mehr“, sagt der Schalker Mittelfeldspieler Max Meyer – und das liegt an Trainer Domenico Tedesco.

Max Meyer hat angedeutet, dass die Tür auf Schalke für ihn längst noch nicht zu ist und er sich durchaus noch einen Verbleib bei S04 vorstellen kann – wenn die Entwicklung so bleibt wie zuletzt. „Fakt ist, dass ich noch neun Monate Vertrag habe, dass in dieser Zeit noch viel passieren kann und dass ich mich ziemlich wohl fühle beim neuen Trainer“, sagte Meyer in einem Interview mit „Schalke-TV.“

Der 22-Jährige hatte zuletzt eine viel beachtete Leistung beim Schalker 2:0-Sieg in Berlin gezeigt, als ihn Trainer Domenico Tedesco zum ersten Mal in neuer Rolle als alleiniger Sechser aufbot. Nachdem Meyers Leistungen davor ein Jahr lang stagnierten, spürt der Techniker nun zum ersten Mal wieder Aufwind, und dies schreibt er dem neuen Trainer zu. „Ich habe das Gefühl, dass er mich weiterentwickeln kann, aber auch die gesamte Mannschaft“, so Meyer, der als Spieler gilt, der das Vertrauen des Trainers benötigt. In der vergangenen Saison war zu spüren, dass er sich bei Markus Weinzierl nicht genug wertgeschätzt sah – danach hatte er ein Schalker Angebot zur Verlängerung seines 2018 auslaufenden Vertrages abgelehnt.

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Ob Meyer auch an diesem Freitag (20.30 Uhr) im Heimspiel gegen Mainz 05 wieder das Vertrauen als Sechser erhält, verriet Tedesco am Donnerstag noch nicht. Er sagte aber, dass die Umstellung auf ein Spielsystem mit Meyer als einzigem Sechser kein Experiment gewesen sei, sondern sich diese Variante für das Spiel in Berlin angeboten habe. Doch wenn es ein Dauerzustand wird, steigen die Chancen, dass Meyer seinen angekündigten Schalke-Abschied noch einmal überdenkt.

Bei „Schalke-TV“ öffnete er jedenfalls die Tür für einen Verbleib: „Ich fühle mich so wohl wie lange nicht mehr – und das ist auch ein wichtiger Faktor“, sagte er.

Autor: Manfred Hendriock

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