19.10.2017

RWE

Giannikis spricht dem Team einen Dank aus

Foto: Thorsten Tillmann

Der 2:0-Sieg von Rot-Weiss Essen gegen den Stadtrivalen ETB bedeutete für Argirios Giannikis der Einstand als neuer Verantwortlicher an der Seitenlinie der Essener.

Immer wieder ging er vor der Auswechselbank auf und ab, rief Spieler zu sich und dirigierte das Team von der Begrenzung der Coaching Zone. Schon das Auftreten von Argirios Giannikis zeigte, dass dort nun ein ganz anderer Trainertyp am Rand stand, als es zuvor der Fall war. Jedoch war dies auch in der gewählten Aufstellung zu erkennen.

So ist die Viererkette wohl passé. Im Stadtderby präsentierten sich die Essener erstmals mit einer Dreierkette, bestehend aus Timo Becker, Jan-Steffen Meier und Philipp Zeiger. Im Tor begann gemäß der Pokalrotation Marcel Lenz. Und so zeigte sich Giannikis stolz auf sein Team, mit dem er zuvor an zwei Trainingstagen mit insgesamt drei Einheiten gearbeitet hatte: "Ich möchte der Mannschaft einen Dank aussprechen. Für sie war es nicht einfach nach der Vorsituation etwas Neues anzunehmen und neuen Input zu bekommen."

Besonders im ersten Abschnitt war dies deutlich zu erkennen. Dem Führungstreffer von Marcel Platzek nach einer Standardsituation folgte ein feiner Konter über rechts, wo Kai Pröger Kamil Bednarski mustergültig bediente. Dieser brauchte nur noch seinen Fuß reinzuhalten. "Das war gut herausgespielt", lobte der gebürtige Nürnberger. "Danach hätten wir mehr auf das 3:0 gehen können", schränkte er jedoch gleichzeitig ein. Mit dem Ergebnis ist Giannikis dennoch einverstanden: "Ich bin zufrieden, dass wir weitergekommen sind. Es gilt weiter daran zu arbeiten, den Stabilisierungsprozess fortzuschreiten. Wir wollen die Phasen, in denen wir guten Fußball spielen, erhöhen."

Auch ETB-Coach Manfred Wölpper war glücklich über die "klasse Leistung" seines Teams: "Wir haben Rot-Weiss Essen im wahrsten Sinne des Wortes die Stirn geboten. Mit ein bisschen mehr Matchglück läuft es anders."

Autor:

Kommentieren

Mehr zum Thema