17.10.2017

Bayern

Ultras fordern „Financial Fairplay“ für Gästefans

Foto: firo

Beim FC Bayern München werden Gästefans offenbar finanziell benachteiligt. Das kritisiert die Ultragrupe Munich’s Red Pride und fordert Verbesserungen.

Die Spielordnung der DFL schreibt nicht nur ein Gästekontingent in Höhe von zehn Prozent vor. Auch zehn Prozent der im Stadion verfügbaren Stehplätze müssen den Gästen zur Verfügung stehen. Ist das – wie in München, wo es keine echten Stehplätze im Gästeblock gibt – nicht der Fall, müssen zumindest ebenso viele Tickets zum Preis eines Heim-Stehplatzes zur Verfügung gestellt werden.

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In der Allianz Arena wären das bei 15.390 Stehplätzen im Heimbereich also 1.593 Tickets, die den Gästen zum Preis von 15 Euro zur Verfügung gestellt werden müssten. Laut der Münchner Ultragruppe Munich´s Red Pride erhalten die Gästefans jedoch nur 1.192 Karten zu diesem Preis.

„Leider zeigte man sich von Seiten der Ticketabteilung des FC Bayern München trotz unserer Nachfrage und Beanstandung nicht gesprächsbereit“, kritisiert die Gruppe. Also trug die Gruppe ihre Kritik beim Heimspiel gegen den SC Freiburg ins Stadion. „Financial Fairplay umsetzen – faire Preise auch für Gästefans!“ war auf einem Spruchband zu lesen.

Die Gruppe fordert vom eigenen Verein nun, „den Gästefans, die bereits in unserer Arena gastierten, die zu viel bezahlten Eintrittsgelder zurückzuerstatten und ab sofort den Gästefans zumindest die von der DFL festgesetzte Mindestanzahl an Karten zum Stehplatzpreis zur Verfügung zu stellen.“

Autor: fanzeit

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