25.09.2017

Schalke-Kommentar

Was Tedesco und Weinzierl trennt

Foto: Firo

Christian Heidel hat seinen Trainer Domenico Tedesco trotz der zweiten Bundesliga-Niederlage in Folge gelobt. Ein Kommentar.

Schalkes Manager Christian Heidel hat sich auf die Fahnen geschrieben, nichts Schlechtes über Markus Weinzierl zu sagen: Dieses Kapitel ist passé. Als er aber nach der 0:2-Niederlage in Hoffenheim so offensiv die Entwicklung der Mannschaft lobte, war das nicht nur ein Kompliment für Domenico Tedesco. Es drückte auch das aus, was Heidel in der Zeit unter Weinzierl vermisst hatte: Dass sich die Mannschaft in ihren Leistungen stabilisiert – selbst, wenn mal ein paar Spiele verloren gehen. Bei Weinzierl waren Niederlagen fast immer ein fußballerischer Rückschritt in die Steinzeit. Vor allem die Rückrunde war ein einziges Auf und Ab, in dem man nicht erkennen konnte, dass die Mannschaft aus Niederlagen etwas lernt.

Auch jetzt unter Tedesco muss die Mannschaft erst noch zeigen, dass sie sich wirklich dauerhaft weiter entwickelt. Der Unterschied zwischen Tedesco und Weinzierl: Seinem aktuellen Trainer traut Heidel diese Entwicklung zu.

Autor: Manfred Hendriock

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