24.09.2017

VfL

Warum Sidney Sam nicht im Kader stand

Foto: Hendrik Steimann

Sidney Sam fehlte im Aufgebot des VfL Bochum beim 2:0-Sieg gegen den FC Ingolstadt. Das hatte einen einfachen Grund.

Verwunderung beim Blick auf den Spielbericht: Bochums Trainer Ismail Atalan hatte den ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Sidney Sam (29) für die Partie gegen Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt nicht berücksichtigt. Für ihn spielte der Österreicher Lukas Hinterseer auf dem rechten Flügel.

Der Grund für die Nicht-Berücksichtigung war ein einfacher: Sam, der sich seit Anfang August im Training des VfL Bochum fit halten durfte und am letzten Tag der Transferperiode verpflichtet wurde, musste sich nach dem für ihn harten Programm in der Englischen Woche schonen. Das hatte Trainer Atalan mit ihm so verabredet.

„Dass wir das in der Englischen Woche nicht so durchziehen konnten, war klar“, betonte der 37 Jahre alte Fußballlehrer. So habe er sich gemeinsam mit dem Profi darauf geeinigt, ihm in den Spielen gegen Heidenheim (1:2) und in Nürnberg (1:3) aufzustellen. Denn für Angreifer Sam, der nach seiner Ausbootung beim Bundesligisten FC Schalke 04 zunächst nur sporadisch und dann als Gast beim VfL trainieren durfte, hätte ein Einsatz durch die kurze Regenerationszeit nach dem Spiel am Donnerstagabend durchaus ein erhöhtes Verletzungsrisiko bedeutet.

Am Sonntag habe Sam dafür individuell trainiert. „Er hat sich seine Fitness zurückgeholt. Das hat er sehr professionell gemacht. Wir haben das abgesprochen und er hat es sehr gut aufgenommen“, erklärte Atalan.

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