Janßen spricht vom

01.09.2017

Homberg

Janßen spricht vom "schlechtmöglichsten Los"

Foto: Thorsten Tillmann

Am Sonntag (3.9, 15 Uhr) trifft der VfB Homberg in der zweiten Runde des Niederrheinpokals auf den SC Kapellen-Erft.

"Der SC Kapellen-Erft war für uns das schlechtmöglichste Los", beschreibt Hombergs Trainer Stefan Janßen seinen Gemütszustand vor dem Zweitrunden-Spiel in Grevenbroich. "Das ist für uns sehr weit weg, sodass wir wieder einen Bus einsetzen müssen. Darüber hinaus ist Kapellen auch ein sehr starker Gegner."

Die Tabellensituation in der Landesliga gibt Janßen Recht. Nach vier Spielen liegt Kapellen mit acht Punkten auf Rang drei, nur zwei Punkte hinter dem momentanen Spitzenduo SC Union Nettetal und SC Velbert. Die Bilanz dabei: 8:4 Tore.

"Wir werden uns auf Kapellen so vorbereiten, wie auf jeden Oberligisten", gibt Janßen zu verstehen. Nach seiner Einschätzung gehört der SC Kapellen-Erft von der Qualität her auch in diesen Kreis: "Kapellen ist mit einem Oberligisten gleichzustellen. Das zeigen auch ihre bisher erzielten Ergebnisse"

Bocholt als warnendes Beispiel

Dass der selbsternannte "Dorfverein" mit einem Oberligisten mithalten kann wurde in der ersten Runde des Niederrheinpokals auch schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Dort besiegte der SC den Oberligisten 1.FC Bocholt mit 3:2 - trotz Unterzahl in den letzten 15 Minuten.

Die momentane Durststrecke seiner Mannschaft ist für Janßen indes kein großer Grund zur Sorge. Nach ebenfalls vier Partien sieht die Punktebilanz in Homberg nicht ganz so rosig aus. Momentan rangiert der VfB mit vier Punkten auf Platz zwölf.

Von den Ergebnissen her ist die Saisonleistung bisher durchwachsen
Stefan Janßen (VfB Homberg)

"Von den Ergebnissen her ist die Saisonleistung bisher durchwachsen", räumt Janßen ein, weiß aber auch, dass "die Leistung der Mannschaft besser war, als die Ergebnisse es zeigen." Der geleistete Aufwand seiner Mannschaft entspricht nicht den bisherigen Ergebnissen.

In Homberg geht wie in jedem Jahr nur darum den Klassenerhalt zu erreichen. "Wir wollen möglichst früh und sicher in der Liga bleiben", gibt der Trainer das Saisonziel aus. "In Homberg kann es auch keine anderen Ansprüche geben. Für uns geht es darum, die Klasse zu halten."

Die Stimmung in Janßens Mannschaft ist auch trotz der momentanen kleinen Ergebniskrise gut: "Wir wissen die gezeigten Leistungen einzuordnen." Mit einem Sieg am Sonntang würde das Stimmungsbarometer sicherlich etwas weiter nach oben ausschlagen.

Autor: Kevin Lenk

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